Villingen-Schwenningen Frühe Hilfe wichtig

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Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Akteure der Frühen Hilfen in Villingen-Schwenningen und im Schwarzwald-Baar-Kreis bieten Unterstützungsangebote für Schwangere, werdende Eltern, sowie Eltern mit Kindern bis drei Jahren. Auf Einladung der Netzwerkkoordinatorinnen von Stadt und Kreis, Carina Haag und Ramona Götz, kamen 60 Fachkräfte zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen weiter zu entwickeln.

Zum Einstieg berichtete Referent Andreas Oberle, ärztlicher Direktor der Kinderklinik im Olgahospital Stuttgart über den Aufbau der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe in der Kinderklinik im Olgahospital, die für eine gute Kooperation zwischen den einzelnen Bereichen bekannt ist.

Bereits gelingende Kooperationen und Vernetzungen, Erkenntnisse, als auch Ideen für die Zukunft, wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion deutlich. An der Diskussion nahmen teil: Matthias Henschen, Direktor der Kinderklinik im Schwarzwald-Baar-Klinikum; Christina Aschenbrenner, "Gemeinsam ins Familienleben" im Schwarzwald-Baar-Klinikum; Sabine Kaspers, Gynäkologin; Andrea Klausmann, Schwangerenberatung im Caritasverband Schwarzwald-Baar-Kreis; Silke Zube, Leiterin des Jugendamtes Schwarzwald-Baar-Kreis; Kerstin Engelhaupt, Abteilungsleiterin Sozialpädagogischer Dienst/Wirtschaftliche Jugendhilfe, Amt für Familie, Jugend und Soziales Villingen-Schwenningen; Hildegund Hilt, Familienhebamme und Petra Rist, BEKJ/ IFF. Moderiert durch Andreas Oberle, tauschte sich das Podium darüber aus, wie sich die Zusammenarbeit in den einzelnen Bereichen in Villingen-Schwenningen und im Schwarzwald-Baar-Kreis weiter verbessern lässt.

Vor allem sei es wichtig, die niedergelassenen Kinderärzte und Gynäkologen in das Netzwerk noch enger miteinzubeziehen. Oberle, der im Rahmen des Projektes "Frühe Hilfen" vor vier Jahren schon einmal in Villingen-Schwenningen als Berater zu Gast war, zeigte sich begeistert, was vor Ort in dem Bereich der Frühen Hilfen in der Zwischenzeit alles passiert ist. So konnte das Angebot der Familienhebammen, Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, sowie die Einführung von "GIF – Gemeinsam ins Familienleben" im Schwarzwald-Baar-Klinikum im September 2015, einen großen Teil dazu beitragen, dass Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen für die Frühen Hilfen sensibilisiert sind. Dass die Frühen Hilfen im Schwarzwald-Baar-Kreis auf einem guten Weg sind, zeigte sich anhand der zahlreichen anwesenden Berufsgruppen. Es waren sowohl Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Schwangerenberatung und der Frühförderung vertreten.

 
 

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