
Schwarzwald-Baar-Kreis (bo). Die Landesvereinigung der Freien Wähler präsentierte sich in Hüfingen-Behla als Alternative zu den Altparteien auf Landesebene.
Am 27. November soll ihnen die Landtagswahl zum überregionalen Durchbruch verhelfen.
Spätestens bei der Bundestagswahl wollen sie die Parteienlandschaft aufmischen. Der Landesvorsitzende Ulrich Mentz aus Kirchzarten diskutierte die inhaltliche Ausrichtung der Freien Wähler. Eine bürgernahe Politik und eine grundlegende Erneuerung der Demokratie mit Volksabstimmungen seien die Basis, um die Wähler wieder ins Boot zurück zu holen.
Mentz diskutierte über mündige Bürger, eine durchforstete und optimierte Gesetzeslage und eine deutliche Stärkung der Kommunen. Stellvertreterin Christel Bächle-Blum aus Unterkirnach spricht von einem günstigen Zeitpunkt, den Wähler durch eine transparente und sachbezogene Informationspolitik wieder an die Urne zurückzuholen.
Sie beschrieb die Freien Wähler als eine Partei mit einem hohen Maß an Fachwissen. Ihre Kompetenzen liegen zwischen einer nachhaltigen Förderung des ländlichen Raums, Gewerbefreundlichkeit und der Fähigkeit eine Politik für alle Bevölkerungsgruppen zu betreiben. "Einer unserer Schwerpunkte muss eine Bildungspolitik bleiben die jedem Kind unabhängig von seinem finanziellen und gesellschaftlichen Hintergrund die gleichen Bildungschancen ermöglicht." Bächle-Blum tritt entschlossen für eine bessere Finanzierung durch das Land und verlässliche Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zum Schulaustritt ein.
Die 49 alte Geschäftsführerin einer Informatikfirma plädiert für ein stärkeres Mitspracherecht und Verantwortung der Kommunen in Land und Bund.
Die Freien Wähler beschlossen, in den nächsten Wochen mit der Nominierung ihrer Landtagskandidaten einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zur neuen politischen Kraft zu machen.