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Villingen-Schwenningen Empört und enttäuscht

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Villingen-Schwenningen (bn). Von Empörung bis Enttäuschung über die derzeitige Entwicklung reichten die Emotionen beim jüngsten "runden Tisch" der Initiative pro Stolpersteine. Nach der erneuten Ablehnung der Stolpersteine durch den Gemeinderat, wochenlangen Mahnwachen und einem Gespräch mit den Gegnern aus den Fraktionen von CDU und Freien Wählern sind die Befürworter des Erinnerns aufgewühlt. Sie befürchten, dass auch ein alternativ zu den Pflastersteinen von Künstler Gunter Demnig vorgeschlagenes zentrales Mahnmal noch lange auf sich warten lassen wird. Die Anzeichen dafür seien deutlich. Der Plan, zunächst die Stadtgeschichte zu erforschen, was mindestens, so wird befürchtet, bis 2017 dauern werde, gehöre dazu. Ebenso wie das unbegründete Absetzen des Tagesordnungspunktes in der vergangenen Woche im Verwaltungs- und Kulturausschuss. "So wird Politik gemacht", öffnete Friedrich Engelke seinen Mitstreitern die Augen über die "Hinhaltetaktik".

"Man kommt uns kein Stück entgegen", ereiferte sich Geschichtslehrer Heinrich Schidelko, und der ehemalige Dekan Christian Keller empfindet es als "Maulkorb", die Frage nach einem angemessenen Erinnern aus dem Wahlkampf heraushalten zu sollen. Schließlich sei das ein "hochpolitisches Thema".

Einig waren sich die Teilnehmer am "runden Tisch", die Hände nicht bis zum Abschluss der Geschichtsforschung in den Schoß zu legen. Deren Sinn und Zweck wurde ohnehin bezweifelt, schließlich sei die unrühmliche Vergangenheit bereits hinreichend aufgearbeitet. Ihr Heil suchen die Aktivisten jetzt in der Gründung eines Vereines. "Ein Verein macht auch die Schwachen mächtig", sagte Friedrich Engelke. Die Gründungsversammlung für einen Verein, der aus der Bürgerinitiative pro Stolpersteine VS und dem "runden Tisch" entstehen soll, findet am Montag, 12. Mai, 20 Uhr, im Villinger Matrin-Luther-Haus statt.

 
 

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