Villingen-Schwenningen Ein löwenstarker Zeitvertreib

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Wer ist am schnellsten? Celine (von links), Miriam, Frank Stark und Celina testen das neue Spiel "Zirkus Leo". Foto: Palik Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Denise Palik

"Zirkus Leo" ist ein neues Spiel von Frank Stark, der in der Nachsorgeklinik in Tannheim arbeitet. Gestern probierte er es mit drei Mitspielerinnen aus.

VS-Tannheim. Bereits über 70 Spiele hat sich Frank Stark selbst ausgedacht und gezeichnet. Er ist Erlebnis- und Fun-Pädagoge der Nachsorgeklinik Tannheim und tritt dort auch als Clown und Zauberer auf. Er gestaltet aktiv Programme für und mit Familien, die sich zur Rehabilitation in Tannheim aufhalten.

Sein neuestes Spiel ist eine Gemeinschaftsproduktion der Deutschen Kinderkrebsnachsorge und des Heidelberger Spieleverlags, heißt "Zirkus Leo" und bietet tierischen Aktionsspaß. Das Kartenspiel ist für drei bis acht Personen gedacht. "Der Löwe ist ja sozusagen unser Wappen, deshalb heißt das Spiel auch ›Zirkus Leo‹", erklärt Stark den drei Mädels Celina, Celine und Miriam, mit denen er das Spiel ausprobiert, am Anfang. "Und das wollen wir auch sein – löwenstark."

Die Regeln für das Spiel sind schnell erklärt: Um eine Manege liegen sechs von zwölf vorhandenen Aktionskarten, auf denen jeweils ein Tier zu sehen ist. Da gibt es natürlich den Löwen, aber auch einen Elefant, einen Affen, ein Schwein, einen Hasen, ein Pferd, ein Krokodil und einen Seehund. Auf jeder Aktionskarte wird angezeigt, was man machen muss, wenn diese Karte gelegt wird.

Die Mitspieler, die ihre Karten bisher verdeckt in der Hand hielten, müssen diese nun nacheinander aufgedeckt in die Mitte legen. Taucht dabei ein Tier auf, dass auf einer der Aktionskarten abgebildet ist, erfolgt eine Aktion, die die Spieler schnellstmöglich ausführen müssen. Beim Löwe Leo müssen Celina, Celine und Miriam zum Beispiel schnell eine Pranke machen und "Leo" sagen. Wird der Hase aufgedeckt, müssen sie Hasenohren machen, beim Affe die Karten verdeckt ablegen, beim Seehund klatschen und beim Krokodil die Hände unter den Tisch stecken.

"Oh nein", ruft Celina, als sie bei der Aktion des Clowns, die Hand an die Nase zu nehmen und mit den Fingern zu wackeln, am langsamsten ist. Dann muss sie alle Karten aufnehmen, die in der Mitte liegen. Und das ist gar nicht gut – schließlich gewinnt der Mitspieler, der am Ende die wenigsten Karten übrig hat. Mit viel Spaß sind die drei Mädchen mit dabei. Wenn eine der drei am langsamsten ist, wird laut gelacht. "Spiele sind uns sehr wichtig", meint Frank Stark. "Die Kinder können Spiele ausleihen und gemeinsam ausprobieren." Doch nicht nur diese Variante von "Zirkus Leo" ist möglich. Es kann durch einige zusätzliche Spielregeln so ähnlich wie "UNO" oder Memory gespielt werden. Diese Spielregeln können kostenlos im Internet unter www.kinderkrebsnachsorge.de heruntergeladen werden.

Begeistert spielen die drei Mädchen mit Frank Stark einige Runden seines neuen Spiels und freuen sich natürlich umso mehr, als er ihnen als Geschenk jeweils ein Spiel überreicht.

Erhältlich ist "Zirkus Leo" außer in der Tannheimer Nachsorgeklinik auch im Fachhandel für 8,95 Euro.

  
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