Villingen-Schwenningen Digitale Arbeitswelt

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Ralf Wurster bei seiner Begrüßungsrede in der Neuen Tonhalle Foto: Schück Foto: Schwarzwälder-Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis (fsk). Betriebsräte sollten von Arbeitgebern nicht "gequält", sondern ihnen sollten auf Augenhöhe begegnet werden.

Das ist eine Empfehlung von Gerrick von Hoyningen-Huene. Der berühmte Arbeitsrechtler sprach beim 16. Villinger Rechtsgespräch zum Thema "Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat". Die Arbeitswelt verändere sich im Zuge der wachsenden Digitalisierung stark. Eine Anpassung des Arbeitsrechts ist nach Auffassung des Arbeitgeberverbands Südwestmetall deshalb überfällig. "Wenn sich die Arbeitswelt im Rahmen von Industrie 4.0 in immer schnellerem Tempo wandelt, muss sich das Arbeitsrecht zwingend mitentwickeln", sagte der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau, Ralph Wurster gestern in seiner Begrüßungsrede beim Rechtsgespräch: "Mit dem Arbeitsrecht der 70er Jahre werden wir das Rennen um die Industrie 4.0 nicht gewinnen." Modernen flexiblen Modellen mit selbstbestimmter Arbeitszeit würden heute etwa durch die tägliche Höchstarbeitszeitgrenze von maximal zehn Stunden zu enge Grenzen gezogen, erklärte Wurster. Gleiches gelte für die zu gewährende mindestens elfstündige Ruhezeit zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn (über die Veranstaltung werden wir noch berichten).

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