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Villingen-Schwenningen Der ewige Kampf um den Parkplatz

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Chaotisches Parkverhalten rund um die Innenstadt. Foto: Marc Eich

Villingen-Schwenningen - Chaotisches Parkverhalten rund um die Innenstadt, Anwohner, die auf der Suche nach Parkplätzen im Kreis herumfahren: Besucher klagen über zu wenig und zu teure Parkplätze Und Anwohner regen sich darüber auf, dass sie im Innenstadt-Randbereich kaum Stellplätze finden.

Die junge Mutter sitzt in der Redaktion des Schwarzwälder Boten und schildert ihre Erfahrungen damit, einen Parkplatz zu finden. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Großherzog-Karl-Straße in Villingen. Pech für sie: "Das ist die erste Straße, in der man nichts zahlen muss", erläutert sie. "Dort ist alles zugeparkt." Als Anwohner finde man da kaum einen Parkplatz mehr. "Ständig haben wir den Verkehr vor der Nase, manchmal suchen wir über 40 Minuten nach einem Parkplatz." Nicht überall gebe es Parkplätze für Anwohner, fügt sie hinzu.

Das Problem ist auch der Stadt bekannt. Pressesprecherin Madlen Falke klärt jedoch zunächst die Begriffe, bevor sie ins Thema einsteigt. Die richtige Bezeichnung für Anwohnerparkplätze laute Bewohnerparkplätze, da nicht Parkplätze für einzelne Anwohner einer Straße ausgewiesen werden können, sondern für einen Bereich, bei dem es nicht möglich sei, innerhalb von 200 bis 300 Metern Parkplätze zu finden, erläutert sie. "Das ist in der Stadt VS an nur wenigen Stellen der Fall." Es gebe Bewohnerparkplätze in der Großherzog-Karl-Straße, Goethestraße und in der Villinger Innenstadt. Es sei zudem kein Phänomen aus VS, dass Straßen, die sich am Rande von gebührenpflichtigen Zonen befinden, stark frequentiert werden. "Viele Autofahrer versuchen, Parkgebühren zu sparen."

Notfalls abschleppen

Andere Szenerie, ähnliches Chaos: "Wilde" Verhältnisse erleben auch Anwohner in manchen Straßen der Innenstadt. Da stehen quer zum Gehweg Fahrzeuge und das Autoheck ragt in die ohnehin enge Straße. Andere beklagen sich darüber, dass ständig Innenstadt-Besucher durch die Straßen fahren, auf der Suche nach einem freien Parkplatz. Das "wilde Parken" ist auch in den Augen der Stadtverwaltung ein Problem, bestätigt Falke von der Pressestelle. "Das nimmt auch zu", fügt sie hinzu. Durchgreifen müsse die Stadt vor allem dann, wenn Rettungswege blockiert werden und Feuerwehrfahrzeuge aufgrund von schräg parkenden Autos nicht mehr durch und zum Einsatzort kommen.

Deshalb denke man darüber nach, so Falke, solche Fahrzeuge abschleppen zu lassen. Generell werde in einzelnen Straßen, wo falsches Parken häufiger vorkomme, auch wieder verstärkt kontrolliert. Dies treffe in Villingen vor allem auf die Fußgängerzone, die Paradiesgasse und auf den Bereich Am Riettor zu, in Schwenningen betreffe dies hauptsächlich die Austraße. Man müsse zu drastischen Maßnahmen greifen, "ein einfaches Knöllchen reicht da nicht mehr aus". Diese habe nichts mit "Drangsalieren" zu tun, es gehe schlichtweg um die "Sicherheit, vor allem in den engen Straßen der Stadt".

Auch Facebook-Nutzer lassen sich über ein Parkverhalten aus, das nicht so recht in die Straßenverkehrsordnung passen mag: "Wenn ich Polizei wäre, dann hätte das Auto nicht mehr so gestanden.." Andere hätten am liebsten die "Kreissäge" genommen, um das Fahrzeug-Heck zu entfernen. Einige regen sich ganz grundsätzlich über die "unfähigen Parker aus VS" auf.

Auch Ott-Chef Dominic Wittkopf kennt die Problem-Parkerei aus der Färberstraße. "Das Schlimmste ist das Parken auf dem Fußgängerweg. Links und rechts von der Straße. Teilweise wird so geparkt, dass Lastwagen nicht mehr durchkommen", beobachtet er. Das Beste wäre, schlägt er vor, "den Verkehr herauszunehmen und bis 11 Uhr den Lieferverkehr zulassen". Ein paar Ideen hat er auch, um Falschparken zu verhindern: Man könne ja ein paar Blumenkübel aufstellen oder einige Straßenaufsteller mit Werbung von der Stadt.

 
 

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Cornelia Spitz

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