Villingen-Schwenningen Anschlag auf Flüchtlingsheim hätte tödlich enden können

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Das Gelände des Villinger Flüchtlingsheims am Tag nach dem Anschlag. Foto: Marc Eich

Villingen-Schwenningen - Bei dem Granaten-Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in der Nacht auf Freitag in Villingen sind nach neuen Erkenntnissen Menschen in unmittelbarer Nähe gewesen.

Unbekannte hätten eine Handgranate von der Straße aus in eine Zufahrt des Geländes der Unterkunft geworfen, berichtete Rolf Straub von der neu gebildeten Soko "Container" auf einer Pressekonferenz am Freitag. Die Granate sei daraufhin an einem Sicherheitszaun abgeprallt und neben einem Container des Sicherheitsdienstes liegengeblieben. Darin befanden sich nach Auskunft von Klemens Ficht vom Regierungspräsidium Freiburg zur Tatzeit drei Sicherheitsleute.

Die Granate explodierte jedoch nicht, verletzt wurde niemand. Ob der Container die Mitarbeiter bei einer Detonation geschützt hätte, könne man noch nicht sagen, sagte Dietmar Schönherr von der Kriminaldirektion Rottweil. Splitter der Granate hätten beispielsweise durchs Fenster schlagen können. "Das hätte zu schweren Verletzungen oder auch zum Tode der Personen führen können."

  
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