Villingen-Schwenningen (maz). Die Forderung "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus" zog sich wie ein roter Faden durch die Reden bei der Gedenkfeier zum Antikriegstag auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Schwenningen. Ob Oberbürgermeister Rupert Kubon, Juliane Hoffmann von der Region Südbaden des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Siegfried Heinzmann vom SPD-Ortsverein oder DGB-Kreisverbandsvorsitzender Walter Kuhnen, sie alle lehnten die Waffenlieferungen in die Krisenherde dieser Welt ab, ob nach Syrien, in den Irak oder die Ukraine. Gerade auch mit Blick auf das unendliche Leid, das der Erste und der Zweite Weltkrieg, die vor 100 beziehungsweise vor 75 Jahren begonnen hatten. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) müsse im Mittelpunkt des Handelns stehen, nicht die NATO, brachte Kubon seine Ablehnung einer militärischen Lösung der Konflikte auf den Punkt.