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Leverkusen - Bei Fredi Bobic lagen die Nerven blank. Dieses Spiel strapazierte alle bis aufs Äußerste. Schließlich hatten die Roten nach sechs Partien ohne Sieg und vier Niederlagen in Folge nichts mehr zu verschenken. Nach dem fragwürdigen Elfmeter zum 1:2 aber drohten ihnen schon wieder die Felle davonzuschwimmen, Bobic ließ seinen Frust raus, legte sich mit dem vierten Offiziellen Marcel Unger an und trat, als das nicht fruchtete, wütend gegen die Ersatzbank: „Ja, müssen wir jetzt körperlos spielen oder was?“
Minuten später fiel die ganze Anspannung in Sekundenschnelle ab. Von Bobic, von Trainer Bruno Labbadia, von den Spielern, den mitgereisten Fans. Das 2:2 durch Martin Harnik (89.) war der verdiente Lohn für eine engagierte Leistung. „Die Mannschaft hat zusammengearbeitet, ist kompakt gestanden. Das ist der Weg, den sie gehen muss“, atmete Bobic auf.
Bitte, vom Glanz vergangener Tage ist der VfB weiter weit entfernt. Aber diesmal machte er mehr richtig als falsch – das ist die Hoffnung, an den sich jetzt alle klammern.
Der VfB gehört zu den besten zehn Fußball-Vereinen in Europa – was die Zuschauerzahlen betrifft.
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