Washington - Die Zahl der zivilen Opfer bei Luftangriffen der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition im Irak und in Syrien hat laut einem Bericht in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump vor einem halben Jahr seien bei Bombardierungen des US-geführten Bündnisses mehr als 2200 Zivilisten getötet worden, hieß es in einem Bericht der Journalisteninitiative Airwars, die die Nachrichtenseite "The Daily Beast" veröffentlichte. Das seien im Durchschnitt mehr als 360 Opfer im Monat. Ein Sprecher zweifelte den Bericht an.