Unterreichenbach Gestaltung und Präzision wie bei den Bienenvölkern

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Horst Burkhard, Stefan Voigt, Lothar Erhardt und Carsten Lachenauer (von links) sind sich einig: Der Pavillon beim Bienenlehrpfad in Form einer Bienenwabe soll noch mehr Besucher ins Kapfenhardter Tal locken. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel

Unterreichenbach-Kapfenhardt. Seit Mitte Juni steht im Kapfenhardter Tal ein weiteres Kleinod, das Besucher in die reizvolle Gegend zwischen Jägerhof und Eulenbach locken soll und das gleichzeitig eine Ergänzung zu dem bereits bestehenden Bienenlehrpfad bildet.

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr. Dieses Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird, unterstreicht die Bedeutung der Bienen für Natur und Mensch. Um diese kleinen Insekten und ihre einzigartige Wirkungsweise ansprechend und leicht verständlich vor Augen zu führen, hatte die Dorfgemeinschaft Kapfenhardt 2010 einen Bienenlehrpfad im Kapfenhardter Tal errichtet.

Nun erhielten die sieben Stationen samt Wildbienenhotel einen zusätzlichen Blickfang: Einen Pavillon, der Platz für bis zu zwölf Personen bietet, bestehend aus einer attraktiven Metallkonstruktion in Form einer liegenden Bienenwabe sowie einer Sitzgarnitur aus massiven Holzbohlen.

Carsten Lachenauer brachte als Bürgermeister Unterreichenbachs bei der Einweihung am Donnerstagabend seinen Stolz über dieses gelungene Gemeinschaftswerk seiner Kapficher deutlich zum Ausdruck: "Ich wurde sogar auf der Landesgartenschau zu unserer ›Bienenwabe‹ beglückwünscht." Seit der Öffnung des Bienelehrpfads vor zwei Jahren hätten schon zahlreiche Schulklassen diese lehrreiche Einrichtung besucht und bekannt gemacht, wusste das Gemeindeoberhaupt zu berichten.

Der Erste Vorsitzende des Vereins, Lothar Erhardt, bedankte sich bei allen Spendern, die mit ihrer finanziellen Unterstützung von insgesamt 1400 Euro das Projekt ermöglicht hatten. "Mein besonderer Dank gilt aber auch all denen, die hier bis einschließlich gestern geplant, betoniert, aufgebaut, gezimmert oder gepflanzt haben", hob er bei der Einweihungsfeier hervor. Auch Planer Stefan Voigt freute sich über das gelungene Gemeinschaftswerk: "Ein weiterer Anziehungspunkt im Kapficher Tal wurde mit außerordentlichem Engagement, außerdem mit viel Liebe und Sorgfalt fertiggestellt." Weitere Maßnahmen zur Belebung dieses Tals seien bereits in Planung, verriet der stellvertretende Vorsitzende. Imker und Bienensachverständiger Horst Burkhardt bestätigte: "Die Genauigkeit, mit der hier gearbeitet wurde, ist ähnlich wie bei den Bienen."

  
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