Unterkirnach Wehr steckt viel Arbeit in Gebäude

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Von Ulrich Schlenker

Die Gemeinde geht den Umbau des Feuerwehrgerätehauses zügig an. Das Landratsamt hat eine Projektförderung bewilligt. Auch die umfassende Eigenarbeit der Feuerwehrleute ist in die Förderung einbezogen.

Unterkirnach. Vizekommandant Thomas Weißer gab in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Überblick zum bereits begonnenen Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Ein zentraler Punkt ist das Schaffen eines Umkleidebereichs mit neuen Spinden für die Aktiven. "Das bisherige Umkleiden im Fahrzeugraum ist gefährlich und ohne Abgasabsaugung streng genommen nicht zulässig", verdeutlichte Weißer die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Auch die Jugendfeuerwehr erhält einen eigenen Umkleidebereich.

In Zukunft wird es im Feuerwehrhaus außerdem Türen geben, die sich bei einem Alarm automatisch öffnen und so einen noch schnelleren Einsatz möglich machen.

Der Umzug des Probelokals des Akkordeon-Spielrings in die Roggenbachschule macht den Weg frei für einen angemessen großen Schulungs- und Aufenthaltsraum der Feuerwehr. "In unserem bisher dafür genutzten Florian-Stüble war nur Platz für 18 Personen", berichtete der Feuerwehrvertreter.

Für den Zugewinn an Komfort und Sicherheit legen sich die Feuerwehrkameraden mächtig ins Zeug. Die von Thomas Weißer vorgetragene Liste der in Eigenregie geplanten Arbeiten ist lang. Das Ausräumen, Schaffen von Durchbrüchen und der Rückbau von Einrichtungen gehören dazu. "Diesen Einsatz finde ich toll", lobte Bürgermeister Andreas Braun. Das Lob hat zwei handfeste Gründe. Zum einen spart die Eigenarbeit der Feuerwehr Geld für die Gemeinde. Zudem werden die Arbeitsstunden der Wehrleute auch bei der Projektförderung durch das Landratsamt berücksichtigt. Diese beläuft sich auf bis zu 30 Prozent der anfallenden Kosten für die Schaffung von Nutzfläche und ist auf 34 580 Euro gedeckelt. "Statt der im Haushalt angesetzten 50 000 Euro abzüglich der Landeshilfe in Höhe von 15 000 Euro stehen uns nun bis zu knapp 70 000 Euro zur Verfügung", freute sich Braun.

Der Gemeinderat machte mit seinem einstimmigen Votum den Weg dafür frei, dass die Verwaltung die von Fachfirmen zu erledigenden Gewerke beschränkt ausschreiben darf. Zwei große Posten sind die Heizung und der Sanitärbereich. Die hierfür anfallenden Kosten werden Thema der Sitzungen im Februar oder März sein, drückte das Gemeindeoberhaupt auf das Tempo. Denn schließlich wollen die Feuerwehrleute bereits am 18. September das erweiterte und umgebaute Gebäude der Öffentlichkeit präsentieren. An diesem Datum ist der Tag der Feuerwehr.

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