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Unterkirnach Freie Wähler wollen mit Vielfalt punkten

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Die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler in Unterkirnach sind (von links): Siegfried Schreiner, Markus Burkart, Luitgard Straub, Vitali Krais, Christian Bausch, Birgit Kodet, Christel Bächle-Blum, Armin Simmerer, Roland Müller und Uwe Kreuzpointner. Foto: Schlenker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Ulrich Schlenker

Unterkirnach. Vorsitzende Christel Bächle-Blum betonte bei der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten, dass der Ortsverband der Freien Wähler nicht Teil einer Partei sei. Kein Gemeinderat der Liste zwei müsse sich Parteileitlinien beugen. Das habe zur exzellenten Besetzung der Wahlliste beigetragenIntegre Menschen mit Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung nehmen laut Bächle-Blum einen Platz auf der Liste der Freien Wähler (FW) ein. Die sich persönlich vorstellenden Kandidaten vermittelten über diese Voraussetzung hinaus Vielfalt.

Vom Musik liebenden ­Controlling-Studenten Christian Bausch mit seinen 24 Jahren bis zum sich für neue Medien einsetzenden 66-jährigen Armin Simmerer reicht die Altersspanne. Ein Drittel der Liste sind Frauen. Darunter ist Birgit Kodet. Die Mutter von zwei Kindern war 1999 bis 2004 Gemeinderätin.

Vielfältige berufliche Erfahrungen werfen die Bewerber als Argument für ihre Wahl in die Waagschale. Energietechniker Siegfried Schreiner kann sich vorstellen, in Zukunft Sonnenenergie für die Wassererwärmung im Hallenbad zu nutzen.

Übereinstimmend gibt das Bewerberteam an, mit ganzem Herzen Unterkirnacher zu sein. Dies gilt für den seit seiner Geburt im Dorf wohnenden 48-jährigen Markus Burkart ebenso wie für Neubürger Vitali Krais, der vor vier Jahren hier seine Heimat gefunden hat.

Man wolle im Gemeinderat harmonisch mit allen Räten zusammenarbeiten, spielte Gemeinderätin Christel Bächle-Blum den Mitbewerbern den Ball der Fairness zu. Um die Entwicklung der Gemeinde soll aber gerungen werden. In erster Linie geht es den FW um die Menschen, die heute im Ort wohnen oder dies in Zukunft tun sollen.

Es sind viele Stellrädchen, mit denen die Kandidaten der Liste zwei das Problem sinkender Einwohnerzahlen lösen wollen. Die Gemeinderäte Luitgard Straub, Roland ­Müller und Uwe Kreuzpointner machten die Vorhaben greifbar. Wer Bäcker und Arzt im Dorf halten wolle, müsse Ja zu Touristen sagen. Dazu gehöre, Fehlbeträge für die Spielscheune und das Hallenbad zu akzeptieren, so Straub. Finanzexperte Müller sieht als Stellhebel für einen Einwohner anziehenden Wohnungsmarkt, die Menschen besser über Fördermöglichkeiten bei der Renovierung zu informieren.

Ein Herz für Vereine gehöre zum Wohlbefinden dazu, stimmte Narrenchef Kreuz­pointner dem Urteil von Musikervize Bauch zu. Ganztagsbetreuung im Kindergarten ist Christel Bächle-Blum wichtig, um das Dorf für junge Familien attraktiv zu machen. Die großen Aufgaben des schnellen Internets und der Straßensanierung wollen die Freien Wähler mit Sachverstand und Augenmaß angehen.

Bis zur Wahl am 25. Mai lassen sich die Kandidaten dreimal auf dem Unterkirnacher Mühlenplatz auf den Zahn fühlen. Ihr Wahlprospekt werden die Bewerber teils auch persönlich austragen. Dies soll Kontakte zum Wahlvolk schaffen.

 
 

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