Von Hans-Jürgen Kommert

Unterkirnach. Während seiner Tour durch den Landkreis besuchte Landrat Sven Hinterseh gestern Unterkirnach. Er ließ sich ausgiebig von Vertretern der Kommune, der Vereine sowie von Bürgern der kleinen touristisch geprägten Gemeinde ihre Probleme schildern.

Dabei ging es sowohl um Veränderungen in der Schullandschaft als auch um allgemeine Veränderungen in der Gesellschaft, geprägt durch den demografischen Wandel.

"Hier herrscht eine erstaunliche Vielfalt"

Hinterseh zeigte sich beeindruckt von der Vehemenz, mit der sich die Kommune gegen Verschuldung und die gesellschaftliche Ausblutung stemme. Hier herrsche eine erstaunliche Vielfalt, "ein Angebot, das man in einer solchen Ausprägung in einer verhältnismäßig kleinen Gemeinde nicht erwarten würde", zeigte er sich tief beeindruckt. Gemeinsam mit Bürgern, Verwaltung und Vereinsvertretern habe er fruchtbare Diskussionen erlebt an diesem Nachmittag.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde besuchten die Teilnehmer zunächst den Mühlenplatz mit Mühle und Bäuerinnenladen, wo Gerda Jäckle dem Landrat Brot und Salz als Willkommensgeschenk überreichte. Weiter ging es zum Kindergarten, von dem sich der Landrat sehr angetan zeigte.

Immerhin gehört Unterkirnach mit diesem Kindergarten zu den wenigen Gemeinden, die bereits alle Kriterien für die künftige Entwicklung erfüllen.Begeistert zeigte er sich vom Angebot der Spielscheune, die er als letzte gemeindeeigene Institution besuchte. Die Firma Wahl empfand er als einen sehr modern aufgestellten Betrieb.

Im Anschluss an die Besichtigungstour wurde in einem ebenfalls sehr exklusiven Betrieb gegessen, im Inklusionsprojekt Fohrenhof.