Tuttlingen - Zwei Leichtverletzte und ein geschockter Busfahrer - relativ glimpflich ist am Dienstagmorgen in Tuttlingen der Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Reisebus verlaufen.

Nach Angaben der Polizei hatte der Busfahrer trotz Verbots direkt hinter dem Bahnübergang nach rechts abbiegen wollen. Während er an der engen Stelle rangierte, schlossen sich die Schranken. Der Busfahrer, der Schüler zum Skiausflug abholen wollte und noch keine Fahrgäste an Bord hatte, brachte sich in Sicherheit.

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Der Fahrer des Regionalzugs machte eine Notbremsung, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. In letzter Sekunde flüchtete er in den Fahrgastraum. Zwei Zugpassagiere erlitten Prellungen, der Busfahrer einen Schock.

Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere hunderttausend Euro.

Die eingleisige Bahnstrecke zwischen Tuttlingen und Sigmaringen musste am Vormittag für mehrere Stunden gesperrt werden. Auch in den kommenden Tagen müssen Autofahrer und Zugpassagiere mit Behinderungen rechnen, weil bei dem Unfall die Ampel und die Schranke an dem Bahnübergang zerstört wurden.
 

 
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