Turnen TSG kann den Klassenerhalt perfekt machen

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Claudia Bareth und die TSG Balingen können den entscheidenden Sprung zum Klassenverbleib machen. Foto: Stoll

Zwei Wettkämpfe stehen für die Balinger Kunstturnerinnen in der Regionalliga noch aus. Der nächste findet am Sonntag in Gäufelden-Nebringen (ab 15 Uhr) statt. Und dieser könnte für die TSG Balingen ein richtungsweisender sein. Denn bei einem ähnlich guten Ergebnis wie am vergangenen Wochenende in Singen, könnten die Turnerinnen den Klassenerhalt in der Regionalliga bereits frühzeitig perfekt machen.

"Mit dem letzten Wochenende war ich sehr, sehr zufrieden", blickt TSG-Trainer Rudi Bareth auf den Wettkampf zurück. "Von 20 Wertungen waren 18 so, wie wir uns das vorstellen. Es waren nur zwei kleine Ausrutscher dabei. Wenn das in Gäufelden wieder so läuft, bin ich sehr zuversichtlich." In Singen kamen die Balinger-Turnerinnen mit einer Gesamtpunktzahl von 167,25 auf den fünften Gesamtplatz. Damit haben sie den stärksten Konkurrenten, das Turnteam Allgäu, erneut hinter sich gelassen und den Vorsprung in der Gesamtwertung nochmals um zwei Zähler erhöht.

Sollte der Wettkampf am Sonntag ähnlich gut verlaufen, können die Balinger mit einem weiteren Jahr in der Regionalliga planen. Da nur das schlechteste der sechs Teams in die Relegation muss, würde Platz fünf zum Klassenverbleib ausreichen. "Wenn es uns gelingt, das Team Allgäu erneut hinter uns zu lassen, können wir uns schon sicher fühlen", prophezeit Bareth. Der Konkurrent hatte am vergangenen Wochenende einen rabenschwarzen Tag erwischt und erzielte insgesamt fast 15 Punkte weniger als die Eyachstädterinnen. Mit 153,95 Punkten landeten sie auf dem letzten Platz. "Sie haben zwei Geräte (Barren und Balken) versemmelt", sagt Bareth.

Der auch schon einen Blick auf den letzten Wettkampftag am 5. November in Ludwigsburg richtet. "Da finden zeitgleich die deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Deshalb wäre es gut, wenn wir den Klassenerhalt bereits am Sonntag perfekt machen." Darin sieht er jedoch auch eine kleine Gefahr: "Deshalb werden auch die anderen Teams versuchen, eine Vorentscheidung herbeizuführen, und alles in diesem Wettkampf legen. Denn für die meisten Turnerinnen wird die Priorität auf der DHM liegen – "Es ist ein Muss, da dabei zu sein."

Personell wird er den Wettkampf mit der gleichen Besetzung angehen wie vergangene Woche. Es sei denn, "bei uns kehrt auch noch die Grippewelle ein. Die Angst vor Krankheiten geht im Moment überall um", sagt Bareth und hofft, dass seine Turnerinnen gesund bleiben. Sollte dies der Fall sein, wird er lediglich in der Startreihenfolge einige kleine Änderungen – "aus taktischen Gründen" – vornehmen.

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