
Von Erich Bieberstein
Tuningen. Mit vollen Kräften ist die Planungsgruppe des lokalen Bündnisses für Familie dran, die Sanierung des Kinderspielplatzes beim Tuninger Sportplatz auf den aktuellen Stand zu bringen. Die vierköpfige Frauengruppe mit Maxi Graf, Anke Gruhler-Karrasch, Kathrin Weisser und Anne Rapp hat einige Ideen, den Spielplatz pfiffiger und kinderfreundlicher zu gestalten. Den Frauen, allesamt Mütter kleiner Kinder, schweben drei neue Spielmöglichkeiten in Form einer Drehscheibe, einer Vogelnestschaukel und ein neues Klettergerüst vor. Auch wünscht man sich für die heißen Sommermonate ein Sonnensegel, welches zumindest ein Teil des Sandkastens abschirmt. Dort sollen zudem auch mehr Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Positiv sieht man das Ergebnis des TÜV, welcher die bestehenden Geräte geprüft und für sicher eingestuft hat.
Allerdings, so Anne Rapp, sieht man an einigen Geräten akuten Änderungsbedarf, um die Sicherheit zu erhöhen und auch um diese interessanter zu gestalten. So wird seitens der Mütter der Einstieg bei den Rutschen als zu gefährlich eingestuft, Mülleimer an den Eingängen sind notwendig und der Sand im Sandkasten sollte ebenfalls ausgetauscht werden. Die Zugänge, so Landschaftsarchitektin Kathrin Weisser sollten gepflastert werden, denn bei schlechtem Wetter bilden sich dort große Schlammpfützen.
Der Gemeinderat hat in der verabschiedeten Haushaltsplanung bereits Mittel aufgenommen, allerdings sei man dringend noch auf weitere Mittel angewiesen. Dies sowohl in finanzieller Form oder durch Materialspenden, als auch durch tatkräftige Mithilfe. Die Anschaffung der Geräte, der richtige Unterbau, Fallschutz für die Kinder und die Rasenflächen verursachen enorme Kosten. Nach der ersten Grobkalkulation reichen die Gemeindemittel und bereits eingegangene Geldspenden noch nicht aus, um alles zu meistern, so Anke Gruhler-Karrasch.
So ist man auf der Suche nach weiteren Sponsoren, aber auch zuversichtlich, dass alles nach der Vorstellung der Planungsgruppe verwirklicht werden kann. Jetzt geht es zuerst einmal ans "Eingemachte", und die Detailplanung und Kostenermittlung müssen erstellt werden. Für die Umsetzung, aber auch noch für die Planungsphase sucht man noch Bürger, welche sich aktiv einbringen. Die gesamte Umsetzung soll in diesem Jahr abgeschlossen werden, nach Möglichkeit soll bereits im Frühjahr mit den Arbeiten begonnen werden. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, darf sich gerne bei Ruth Greitmann im Familienzentrum (Telefon 07464-37766) melden, dies gelte natürlich auch für Geldspender.