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Haigerloch-Trillfingen - Das Leben gebiert die wahren Helden. Und ihre Geschichten werden im Laufe der Zeit zu Mythen und Sagen.
Ganz nach diesem Motto feierte in die Trillfinger Dorfgemeinschaft auf Einladung des Narrenvereins am Samstag einen Fasnetsball in der Glückaufhalle. Beispiele gefällig? Nun, davon hatte Alexandra Graf einige parat. Der wahre Held zeigt sich dann, wenn er nach Nagold muss, aber, merkt dass er auf der A 81 mit dem Auto in die falsche Richtung – nämlich nach Singen - fährt.
Solche und andere Malheure, die im Dorf passiert sind, plauderte sie sehr zur Freude des Publikums aus. Eröffnet wurde der Ball vom Elferrat mit einem Schottentanz zu Dudelsackmusik. Viel Gelächter gab es auch, als Alexandra Graf erneut auf die Bühne kam und als "Kreszentia" von ihren leidvollen Erfahrungen mit der Deutschen Bundesbahn berichtete. Vor allem mit deren Anweisungen in Schriftsprache hatte sie ihre liebe Mühe und deshalb nahm sie die Anweisung "die Bremse bitte nicht zu berühren" allzu wörtlich, und ließ die "Bream" heldenhaft auf ihrer Nase sitzen.
Dass es nicht ganz so einfach ist, ein Baby im Zaum zu halten, davon berichteten Louisa Kästle und Kim Seifer mit ihrem Baby (Annika Hellstern). Auch die Trillfinger Tanzgarden waren beim Ball natürlich mit von der Party und sorgten auf der Bühne für viel Schwung.
Stimmung in die Halle brachten auch die Jungs vom Jugendhaus mit ihrem Sommerhit-Tanz. Acht Damen griffen die Anregung sogleich auf. Eine der Damen (Christel Kessler) war aus dem Sudan angereist, eine aus Bayern (Ute Kienzle), eine aus Amerika (Biggi Braun), eine aus Russland (Renate Henle), eine aus Frankreich (Sigrun Schüle), eine aus der Türkei (Nathalie Pfeffer), eine aus Japan (Andrea Preibisch) und eine aus Rumänien (Yvonne Stelzer). Was die Damen aus aller Herren Länder zu sagen und besingen hatten? Ganz einfach: "Trillfinger Männer sind toll!".