
Von Jürgen Liebau
Raumschaft Triberg. Väterchen Frost hat die Raumschaft Triberg fest im Griff. Bei nächtlichen Tiefsttemperaturen von zum Teil unter 20 Grad Celsius haben nicht nur viele Autofahrer Probleme, ihre Fahrzeuge morgens in Gang zu bringen. Auch manche Hausbesitzer haben in den vergangenen Tagen eine böse Überraschung erlebt.
"Aktuell hatten wir heute im Versorgungsgebiet schon 14 Einsätze", wusste aquavilla-Geschäftsführer Michael Dold gestern gegen 15 Uhr auf Anfrage des Schwarzwälder Boten zu berichten.
Dabei sind es nicht die öffentlichen Wasserleitungen, die Dold und seiner Mannschaft Sorgen und Arbeit bereiten. "Wir haben fast durchweg Schäden an Wasseruhren, die sich in Kellerräumen befinden", so Dold.
Ursache seien oft eine fehlende Heizung oder offene Kellerfenster. Auch bei einigen Firmen gab es Probleme. "Wenn das Wasser ständig fließt, wie bei den öffentlichen Leitungen unter der Straße, ist die Gefahr nicht so hoch. Steht das Wasser aber über das Wochenende in den Leitungen, kann es gefrieren und das beschädigt dann Rohre und Wasseruhren.
Dold betont, dass der Hausbesitzer selbst dafür verantwortlich ist, dass Wasseruhren oder Leitungen in den Gebäuden nicht einfrieren. "Es ist deshalb sehr wichtig, Kellerfenster jetzt geschlossen zu halten".
Hilfreich kann es auch sein, in gefährdeten Räumen eine kleine Eletroheizung zu installieren, die sich bei Frostgefahr selbst einschaltet.