
Raumschaft Triberg. Als einer der schönsten und spektakulärsten Ausdauerwettkämpfe wird er bezeichnet, der Inferno-Triathlon, der vergangenes Wochenende in den schweizer Alpen bei Grindelwald im Umfeld der Viertausender Eiger, Jungfrau und Mönch stattgefunden hatte.
Vier Freizeitsportler des Ferienlands, Kerstin Mauch, Christoph Stengl, Oskar Sziegat und Daniel Hiestand erreichten in der "Team-Trophy" Wertung Rang 37 von 203 gestarteten Teams und waren damit bestes ausländisches Team.
Das Besondere der Inferno-Teamwertung ist, dass mindestens eine Frau pro Team teilnimmt.
Früh um 6.30 Uhr fiel der Startschuss am Thuner See, durch welchen Kerstin Mauch die Distanz von 3,1 Kilometer zu schwimmen hatte.
Auf dem Rennrad fuhr Daniel Hiestand anschließend 97 Kilometer bei 2145 Steigungs-Höhenmetern.
Die Mountainbike-Strecke von 30 Kilometern bei 1180 Höhenmetern nahm Christoph Stengl unter die Räder, der den Staffelstab schließlich an den Bergläufer Oskar Sziegat, der 17 Kilometer mit 850 Höhenmetern zu bezwingen hatte, übergab.
Pro Team muss eine Frau mit dabei sein
Im autofreien Mürren liefen die vier nach einer Gesamtzeit von 8:40:37 Stunden die letzten Meter Hand in Hand durch das Ziel.
"Eine anspruchsvolle und landschaftlich einzigartige Sportveranstaltung, die durch gute Organisation und tolle Atmosphäre glänzte", erklärte gestern der immer noch begeisterte Teilnehmer Daniel Hiestand dem Schwarzwälder Boten.