Triberg. Wie steht es um das schnelle Internet in Triberg? Die Stadt strebt jetzt eine Marktanalyse an und startet unter Haushalten und Gewerbebetrieben eine Umfrage. Dies teilte die Stadtverwaltung gestern mit.

Triberg und Nußbach zählen bei der Grundversorgung zu den sogenannten "Weißen Flecken", heißt es in der Mitteilung. Das seien Bereiche, in denen die Übertragungsrate langsamer als zwei Megabit pro Sekunde ist. Der Triberger Gemeinderat habe beschlossen, auch für Triberg und Nußbach einen Antrag zum Förderprogramm für die Verbesserung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum zu stellen (wir berichteten).

Voraussetzung für die Antragsstellung sei eine Marktanalyse, die eine fehlende und/oder unzureichende Breitbandversorgung in der Gemeinde belege, erklärt die Stadt in ihrer Mitteilung.

"In Kürze erhalten alle Haushalte und Gewerbebetriebe in Triberg und Nußbach hierzu Post von der Stadtverwaltung, in denen die Erhebungsbögen zur Marktanalyse übersandt werden", heißt es weiter. Damit auch in Triberg und Nußbach die DSL-Versorgung ausgebaut werden könne, bittet die Stadtverwaltung alle Bürger sowie Gewerbetreibenden, sich an der Marktanalyse zu beteiligen und die Erhebungsbögen rechtzeitig zurückzusenden.

Wer das Info-Schreiben der Stadt nicht bekommen hat, kann es auf der Homepage www.Triberg.de/Rathaus & Gemeinderat/DSL-Versorgung herunterladen.

Der Ausbau sei für die Stadt wichtig, denn für Kommunen seien Firmenansiedlungen oder die Ausweisung neuer Wohngebiete ohne schnelles Internet kaum möglich. Schnelles Internet mit hohen Bandbreiten bedeuten nicht nur eine Verbesserung des Standortfaktors, sondern steigern die Lebensqualität.