Triberg (ea). Bei der Adventsfeier des Katholischen Frauenbunds begrüßte die Vorsitzende Gislinde Hermann den Geistlichen Beirat Pfarrer Josef Läufer und die Mitglieder des Frauenbunds sowie Gäste im kleinen Pfarrsaal. Sie führte mit nachdenkenswerten Impulsen in das Thema des besinnlichen Nachmittags "Licht in der Finsternis" ein.

Gislinde Hermann stellt Programm zusammen

Das Sonnenlicht von draußen strahlte zu den Fenstern herein um die Wette mit den brennenden Kerzenlichtern in den selbst gebastelten Adventslaternen auf der festlich gedeckten Kaffeetafel.

Das Programm stellte Gislinde Hermann zusammen und trug einen meditativen Text der früheren Bischöfin Margot Käßmann vor über das Bibelwort aus dem Johannesevangelium.

Zum Innehalten und Nachdenken in der oft hektischen Vorweihnachtszeit wurde das Gedicht: "Wo ist Weihnachten – dort, wo Menschen sich lieben" von Ivanca Rzic vorgelesen und die "Geschichte eines kleinen Engels" von Cornelia Rauh vorgetragen. Umrahmt wurden die Texte mit heimeligen Weisen der "Stubenmusik", gespielt von Liesel Pfaff und Erika Scherer. Den Gesang der Adventslieder, in denen die Sehnsucht der Menschen zum Ausdruck kommt, begleitete Helene Janotta am Klavier.

Pfarrer Läufer führte seinen Film über das "Heilige Licht von Jerusalem" auf, den die Gäste gespannt verfolgten. Läufer hielt sich in seinem Begleittext an das Buch des Schriftstellers, Dozenten und Architekten in Athen, Charis K. Skarlakidis, der die Ergebnisse seiner 45-jährigen Forschungsarbeiten veröffentlichte. Die Deutung dieser wundersamen Erscheinung, einer sich selbst entzündenden Kerze im Grab Jesu, die im vierten bis ins 16. Jahrhundert bezeugt wird, überlässt der Autor dem Leser und Zuschauer und dem persönlichen Urteil und Glauben eines jeden.