Triberg Filmpremiere für "Die Kirche bleibt im Dorf"
Schwarzwälder-Bote, 21.08.2012 09:01 Uhr
Diese drei Damen spielen bei der schwäbischen Komödie die Hauptrollen. Foto: KronenlichtspieleFoto: Schwarzwälder-Bote
Triberg - In den Kronenlichtspielen wird am morgigen Mittwoch die schwäbische Komödie: "Die Kirche bleibt im Dorf" als Vorpremiere gezeigt. Beginn ist um 20.15 Uhr. Ein besonderes Schmankerl ist eine "schwäbische" Verlosung vor dem Film.
Interessanterweise wurde der Film teils im Badischen, ganz in der Nähe in Freiamt bei Emmendingen gedreht, wobei alle Schauspieler Traktor fahren lernen mussten oder wollten und dabei angeblich viel Spaß hatten.
Mit der schwäbischen Gemütlichkeit ist es in Oberrieslingen und dem Nachbardorf Unterrieslingen seit Menschengedenken vorbei. Die einen haben die Kirche, die anderen den Friedhof. Das bringt ständigen Verdruss für beide Seiten. Aktuell sorgt ein "saubledes Schlagloch" direkt auf der Gemarkungsgrenze zwischen den beiden schwäbischen Dörfern für Ärger.
Keiner fühlt sich für die Reparatur verantwortlich. Die Lage eskaliert, als Oma Häberle aus Oberrieslingen das Zeitliche segnet, ein reicher Amerikaner viel Geld für die Kirche bezahlen will und ein Geheimnis offenbar wird.
Die Komödie hat Ulrike Grote nach eigenem Drehbuch mit viel Liebe zum Detail inszeniert. In den Hauptrollen überraschen Natalia Wörner, Karoline Eichhorn, Julia Nachtmann, Stephan Schad und Dietz Werner Steck als eingefleischte Schwaben.
Die Regisseurin meint, dass es an der Zeit wäre, auch einmal eine schwäbische Komödie zu machen. Nichts gegen die Bayern und ihre wunderbaren Filme, aber es kann doch nicht sein, dass es nur bayerische Komödien gibt. Wobei es zum Schwierigsten gehört, bei Mundartkomödien den richtigen Ton zu treffen.
Der ganze Film ist sowieso eine große baden-württembergische Liebeserklärung. Gegen etwas anderes hätten sich die Schauspieler, die allesamt Schwaben sind, auch verwehrt, sagt die Regisseurin Ulrike Grote.


