Triberg Eugen Brucker mit "Sägi" erfolgreich

Schwarzwälder-Bote, 31.07.2012 00:45 Uhr

Von Marie-Louise Roser

Triberg-Nußbach. Gut besucht war das traditionelle Heugausfest des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Nußbach am Sonntag auf der Nußhurt bei der Familie Schwer.

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In Anlehnung auf das baldige Ende der Heueinfuhr wurde wie in den Jahren zuvor ein zünftiges Wettmähen mit der Handsense, der "Sägi" veranstaltet. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Bernhard Kienzler, blickte auf eine mengenmäßig erfolgreiche, jedoch aufgrund des feuchten Sommers eher schwierige Heuernte zurück. "Durch die Witterungsverhältnisse war es noch nicht möglich, das Heu komplett einzufahren", sagte Kienzler im Gespräch mit den Schwarzwälder Boten.

Zum Auftakt wurde zunächst ein Festgottesdienst mit Pater Ulrich Schrapp gefeiert, umrahmt vom der Trachtenkapelle Nußbach, die auch zum Frühschoppen aufspielte. Im Anschluss unterhielten die Musikanten Sepp Haberstroh und Erich Kaltenbach die Gäste, die dank des schönen Wetters äußerst zahlreich auf dem Oberliemberg einkehrten und beim reichhaltigen Speisen- und Getränkeangebot kräftig zulangten. Nach der Stärkung rief Kienzler die Gäste zur Unterstützung der Wettmäher zusammen.

Insgesamt stellten sich zehn Mäher der Herausforderung innerhalb einer Minute den längsten, breitesten und saubersten Schnitt zu präsentieren. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer, die den Feldrand säumten und der unterhaltsamen Moderation von Bernhard Kienzler legten sich die Mäher ins Zeug. Als Sieger ging Eugen Brucker aus Schönwald mit 2080 Punkten vor seinen Konkurrenten Erwin Dold (2020) aus Nußbach und Paul Löffler, ebenfalls Schönwald mit 1980 Punkten hervor. Dass das Mähen von Hand nicht alleine Männerdomäne ist, bewies Barbara Kienzler aus Schonach, die sich als einzige Frau im Feld den neunten Platz sicherte. Bei der Siegerehrung gab für die Mäher zünftige Preise – vom selbst gebackenen Bauernbrot bis hin zum üppigen Vesperteller.

 
 
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