
Von Michael Bundesmann
Regionalliga: Aufsteiger Triberg ist mit seinem 23:16-Heimsieg gegen den letztjährigen Vizemeister WKG Weitenau-Wieslet ausgezeichnet gestartet. Lob vom Trainer. Am Samstag war für die Triberger Ringer noch Auslaufen angesagt, ansonsten gab es für sie ein freies Wochenende, während der nächste Gegner RSC Laudenbach bei seinem ersten Kampf bei der KG Ringerteam Sandhofen-Lampertheim mit 13:26 unterlag. Tribergs Trainer Bernd Reichenbach zollt seinem Team ein dickes Lob: "Ich war gegen Weitenau mit jedem zufrieden. Aber wir haben natürlich auch gesehen, dass in der Regionalliga ein ganz anderes Niveau als in der Oberliga herrscht. Die klaren Siege gehören der Vergangenheit an." Mittelgewichtler Kirill Fadeew hat nach dem ersten Saisonkampf schon mal "ein gutes Gefühl, denn bei uns ist sicherlich individuell noch leistungsmäßig weiter Luft nach oben". Kaufmehl quält sich.Eigentlich hätte Tribergs Leistungsträger Michael Kaufmehl (84 kg) aufgrund seiner Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen, aber er stellte sich im Dienst der Mannschaft und verkaufte sich einmal mehr gegen Alex Asal bei seinem 3:0-Sieg taktisch ausgezeichnet. Bis zum Wochenende soll die Verletzung auskuriert sein. Sven Kiefer gefrustet. Der neue Triberger 96er-Mann Sven Kiefer, der zuletzt drei Mal Bronze bei der DM geholt hat, gehört zu den "Krachern" bei den Verpflichtungen. Doch Kiefer unterlag überraschend bei seinem Debüt gegen Marc Sutter und war nachher dementsprechend gefrustet: "Ich habe heute kein Mittel gegen ihn gefunden." Bernd Reichenbach nahm ihn in Schutz: "Solche Tage kann es geben. Ich bin sicher, dass wir am Sven noch ganz viel Freude haben werden."