Triberg Einmal pro Woche geht der Alarm runter

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Teilortskommandant Erhard Haberstroh dankt Feuerwehrfrau Bianca Fehrenbach, die nach neun Jahren ihr Amt als Jugendleiterin abgibt. Foto: Schwarzwälder-Bote

Triberg-Nußbach. Von 50 Einsätzen im vergangenen Jahr berichtete Teilortskommandant Erhard Haberstroh in der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Nußbach. "Also einmal pro Woche da läuft was bei der Nußbacher Teilortswehr" sagte er dazu. Diese Zahl beinhaltet 16 Einsätze, darunter vier Brände, hinzu kommen Schulungsabende, Ausschusssitzungen, Sonderdienste wie Atemschutz, Übungen Führungsgruppen und natürlich die Übungen wie Hauptprobe oder die gemeinsame Übung mit der Feuerwehr St. Georgen.

Sonderdienste wie Parkplatzdienste, Nachtwachen, Teilnahme an der Dorfputz oder die Bereicherung des Fasnetumzuges in Nußbach und die Mithilfe beim Weihnachtszauber sind hier nicht beinhaltet. Außergewöhnlich waren die nötigen Wasserfahrten im vergangenen Spätherbst in die Außenbezirke.

Auf seine Truppe kann Haberstroh stolz sein und dies tat er auch kund. Sein Dank galt nicht nur den Aktiven für ihre selbstlosen Einsätze und die Bereitschaft zur Weiterbildung, denn ohne die Unterstützung der Verwaltung laufe auch vieles nicht, führte er weiter aus.

Eine Herausforderung für 2017 sei die Sanierung des Gerätehausdaches. Hier wolle man mit Eigenleistung zur Kostenreduzierung beitragen. Der Berichterstattung von Schriftführers Stefan Kammerer erinnerte die Anwesenden noch einmal an die Zusammenkünfte im vergangenen Jahr, waren es Einsätze dienstlicher Art oder auch die kameradschaftlichen wie ein Ausflug oder die Fasnet. Den Kassenbericht von Gerd Kaltenbach musste aufgrund dessen Grippeerkrankung Patrick Hettich verlesen, der positive Ergebnisse vermeldete. Viel Spaß miteinander lautet die Parole für die Jugendgruppe mit ihrer Leiterin Bianca Fehrenbach, die ebenfalls Erfreuliches berichten konnte. Genau wie der Protokollführer der Jugend, Niklas Henninger. Begeistert sprach er vom Ausflug zur Flughafenfeuerwehr Stuttgart.

Die Jugendkasse führt Jonas Kammerer, durch Spenden kann auch er von schwarzen Zahlen vermelden. Eine fröhliche Truppe sei die Altersmannschaft, sagte Sprecher Josef Schneider. Interessiert beobachte sie immer noch die Arbeit. Hier habe sich doch einiges stark verändert, regelmäßige Treffen erhalten die Kameradschaft, und darauf wolle man nicht verzichten, meinte er. Nur "die derzeitigen Aktiven sind eine junge, starke Truppe, da kommt zunächst keiner in die Altersmannschaft". Derzeit sind dies zwölf Mitglieder, ebenfalls zwölf Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, zusammen mit den 35 aktiven Feuerwehrmännern und –frauen ergibt dies die stolze Mitgliederzahl von 59.

Dankesworte hatte vor allem Ortsvorsteher Heinz Hettich an die Abteilungswehr, deren Hobby eigentlich zum Wohle der Bevölkerung gelte. Ebenso der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner, der auch die Verdienste von zwei Kameraden auszeichnete: Andreas Schwer und Stefan Kammerer erhielten von ihm im Auftrag des Landes Baden-Württemberg das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. 25 Jahre sind die beiden aktiv dabei. Der Applaus kam prompt und verdient.

Für guten Probenbesuch erhielten Erhard Haberstroh, Andreas Kammerer, Gebhard Kammerer, Sebastian Kammerer, Lukas Kienzler, Mario Kienzler. Meinrad Muckle, Stefan Kammerer und Patrick Hettich ein Präsent. Bianca Fehrenbach gibt ihr Amt als Jugendleiterin ab, was Haberstroh sehr bedauerte. Neun Jahre führte sie mit Erfolg dieses Amt. Gesamtkommandant Jens Wallishauser zeigte seine Zufriedenheit über die Arbeit der Teilortswehr, die Zusammenarbeit funktioniere bestens.

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