
Titisee-Neustadt - Es geht wieder rund an der Hochfirstschanze. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Am Samstag soll bei der Abnahme vor Ort die Entscheidung fallen.
Weltcupatmosphäre mitten im Schwarzwald, das sollte der FIS Continental Cup vom 13. bis 15. Januar bringen. Es geht um die besten Techniken, die weitesten Flüge, schlichtweg: um jeden Zentimeter.
Doch dazu muss auch Schnee vorhanden sein und zwar in ausreichender Menge. Angesichts der milden Temperaturen wird dies jedoch sehr fraglich. FIS-Generalsekretär Joachim Hefker wird sich am Samstag mit dem Technischen Direktor beraten und eine Entscheidung über die Durchführbarkeit treffen.
Der FIS Continental Cup ist längst zur Bühne es Nachwuchses geworden, aber auch Spitzensportler heben im Rahmen des Cups gerne ab, wenn sie sich, etwa nach Verletzungspausen, einer Auszeit oder schwächeren Phase wieder an die Weltspitze herantasten müssen. Kenner bezeichnen den FIS Continental Cup daher als vergleichbar mit der zweiten Liga in Vereinssportarten.
Die Hochfirstschanze, direkt an der B-31 bei Neustadt, erlaubt dabei Sprungweiten von bis zu 150 Metern. Wie spannend so ein Continental Cup werden kann, das bewies die Veranstaltung schon häufig – neben dem Deutschen Skiverband gingen Österreicher, Norweger und Slowenen jeweils mit großen Teams an den Start. Eine ganze Reihe Skispringer mit Rang und Namen und Weltcuperfahrung mischten mit.
Und auch in diesem Jahr wollen viele Skisprungnationen mit dabei sein und schicken ihre B-Kader-Athleten in die Wettkämpfe des internationalen Cups.
Beginn der Durchgänge der Einzelwettkämpfe ist am Samstag und Sonntag jeweils um 13.30 Uhr. Aber schon am Freitag gibt es hier für Sportbegeisterte viel zu sehen: Ab 12.30 Uhr beginnen die Skispringer ihr offizielles Training und kämpfen um die Qualifikation am Wochenende. Wer dabei sein will, kann sich Eintrittskarten an der Tageskarte sichern, ein Kartenvorverkauf läuft nicht.
Bis zu sechs Zentimeter Neuschnee und Minusgrade. Wetter für Mai aber nicht ungewöhnlich.