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Titisee-Neustadt Der Notarzt wird immer häufiger gerufen

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Für ihre langjährige Treue zum Roten Kreuz werden Charlotte Wolf (Breisach, 40 Jahre), Martin Schwer (Zarten, 40 Jahre), Roland Wirbser (Titisee-Neustadt, 45 Jahre) und Herbert Raufer (Lenzkirch, 45 Jahre) geehrt. Foto: Kerdraon Foto: Schwarzwälder-Bote

Hochschwarzwald. "Zufrieden und stolz" ist der DRK-Kreisverband Hochschwarzwald mit seiner Arbeit. Wolfgang Schäfer-Mai, Vorsitzender und Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Freiburg, verdeutlichte bei der Kreisversammlung in Lenzkirch, dass das DRK auf ein erfolgreiches Jahr vielschichtiger Aufgaben zurückblicke. Dennoch wird er sein Amt aufgeben. Das DRK muss nach einem neuen Kreisgeschäftsführer suchen.

"Nachdem bereits ein eventueller Nachfolger gefunden war und dieser vor kurzem doch absagte, läuft die Suche nach einem Nachfolger", bekannte Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Lampe. 15 Jahre ist es her, seit der Kreisverband, dem 37 Gemeinden vom Kaiserstuhl bis zum Hochschwarzwald angehören, gegründet wurde. "Trotz anfänglicher Bauchschmerzen war die Verschmelzung eine richtige Entscheidung", betonte Lambert, "die Ortsvereine haben zu einer Einheit gefunden." Der Kreisverband kann sich bei rund 26 Millionen Euro Umsatzvolumen und der Arbeit von 700 Mitarbeitern weiterhin auf stabile Rahmenbedingungen verlassen. Er zählt zu den größten Rotkreuzverbänden Baden-Württembergs.

Großes Thema ist der Rettungsdienst. Gestiegen ist die Anzahl der Rettungswageneinsätze in Freiburg von 9345 im Jahr 2015 auf 10 506 im Jahr 2016. Ebenso in Bonndorf und St. Blasien. Weniger Einsätze mussten bei den Rettungswachen Schluchsee, Neustadt und Löffingen gefahren werden. In Schluchsee wurde die Rettungswache im Vorjahr 1056 Mal gerufen, 2016 lag die Zahl bei 1128.

In Löffingen waren es 2016 1005 Einsätze, im Vorjahr 1100. Im Gesamtgebiet waren es 15 457 Krankentransporte, im Vorjahr 20 699. Die integrierte Leitstelle vermittelte 2016 noch 45 790 Notfalleinsätze. Auch hier ist ein Rückgang zu sehen. 2015 lag ihre Zahl bei 46 520.

Gestiegen sind die Notarztalarmierungen von 11 035 auf 11 059 sowie die Hubschrauberalarmierungen von 1906 auf 1911. Mit 94,7 Prozent wurden die Hilfsfristen beim Einsatz der Rettungswagen eingehalten. 2015 wurde die Zeit zu 92,7 Prozent eingehalten. Auch die Notarztfristen sind von 92,05 Prozent auf 93,25 Prozent angestiegen.

Großen Wert legt das DRK auf die qualifizierte Ausbildung seiner Mitarbeiter. In Bewegung sind auch die neuen Bereiche des DRK im sozialen Dienst und bei den Senioren, wo Jürgen Lampe die Unterstützung des Ehrenamtes in den Ortsvereinen forderte. Für die nächsten zwei Jahre soll laut Schäfer-Mai die Mitarbeiterzahl auf 900 und der Umsatz auf 30 Millionen Euro ansteigen.

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