
Hochschwarzwald. Als Albert Thoma 1937 in Hinterzarten seine Skischule gründete, konnte er noch nicht ahnen, wie rasant sich der Skisport im Allgemeinen und dabei gerade in seiner Skischule entwickeln würde, obwohl er mit großem Engagement schon damals einiges dazu beitrug.
So etablierte er das Skiwandern auf Langlaufskiern für seine Gäste. Damals revolutionär, da der Langlaufski eigentlich nur als Fortbewegungsmittel für aktive Sportler, Forstleute oder Briefträger genutzt wurde, um schnellstmöglich von A nach B zu gelangen.
Zwei seiner Söhne, Georg und Ottmar Thoma sollten später erfolgreich in seine Skistapfen treten. Ottmar Thoma fand großen Gefallen am alpinen Skisport, und so schlug er die Laufbahn zum Skilehrer ein, um in den 1960ern dann bei der Skischule seines Vaters mit einzusteigen. Wenige Jahre später kam der Skilehrer Georg dazu, und gemeinsam hatten sie sehr erfolgreiche Jahre. Heute finden die Kurse und auch der Verleih der Ausrüstungen vor allem auf dem Feldberg statt, wo Ottmar Thoma‘s Sohn Gundolf seit 1994 weitere Stationen etablierte.
Besonders stolz ist er auf seinen Lehrgang "Ski in a day by Gundi Thoma", wo Anfänger innerhalb eines Tages das Skifahren so erlernen können, dass sie am Ende des Tages problemlos den Feldberg-Seebuck meistern können..
Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Skischule Thoma, der zweitältesten Skischule im Hochschwarzwald, findet eine Schwarzwälder Ski- und Snowboardlehrer-Meisterschaft am Feldberg (Seebuck) mit Riesenslalom für Ski und Snowboard nach Altersklassen statt. Abends ist ab 19 Uhr die "Hochschwarzwald Skiparty" im Kurhaus Hinterzarten mit einem abwechslungsreichen Programm angesagt. Auf dem Programm stehen eine "Breakdance Ski-Modenschau", ein Filmvortrag über 75 Jahre Skischule Thoma sowie eine Darbietung von Martin Wangler und Live Musik mit dem "Trio Zünftig".
Bis zu sechs Zentimeter Neuschnee und Minusgrade. Wetter für Mai aber nicht ungewöhnlich.