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Schramberg-Tennenbronn - Die Narrengilde Pfrieme-Stumpe feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Die Feierlichkeiten begannen am Freitag mit einem Bürgerball unter Mitwirkung der örtlichen Vereine. Unter dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" feierten die Pfrieme-Stumpe ihr 40. Jubiläum in der Festhalle mit Geschichten aus dem aktuellen Dorfleben in Tennenbronn.
Den Narren ist offenbar gelungen, "die Fasnet aufs Dorf zu bringen", denn die Halle war bis in die letzten Stehplätze proppenvollen, als Rocco del Colle berichtete, "ohne zu überlegen haben die Vereine sofort zugesagt, beim Programm mitzumachen". Der Musikverein "Frohsinn" spielte beim Einzug von Pfrieme-Stumpe, Kappelgeister und Lindewieble den Narrenmarsch und die Teenie Dancers ließen mit Abba-Titeln die Disko-Zeiten aufleben. "Ein paar nette Geschichte zu berichte" hatte Zunftmeisterin Helga Wölk von Zeitverschiebungen zwischen Unter- und Oberdorf und Heidschnuckenbäck. Es folgte die Schau vom MGV. Hier wurde empfohlen, nicht nur den Zunftmeister zu ehren. Zu Ehren kam dabei auch der Pfrieme-Stumpe-Walzer und bei den Roulett‘s die Lieder, die vor 40 Jahren Hits waren. Auch der Anton aus Tirol hob wieder die Hände zum Himmel und die Schwarzwaldmarie feierte schon den Rosenmontag.
Handfest und sehr sportlich flogen die Ringer vom KSV über menschliche Hindernisse, die sie sonst eher auf der Matte aufs Kreuz legen. Seine FSK-Fasnet-Schutz-Kleidung stellte Klaus Staiger dem "Quertreiber Ichbe" und seiner Tochter Silvia vor, die statt alter Geschichten von einem Pferd an der Theke im Löwen lieber bei der Fasnet in der ersten Reihe sitzen wollte.
Die Drei vom Ichbe hatten für General Udo ein Lied ausgekramt, das dem Moderator etwas Gram machte.
In der Bütt philosophierte der Määnzer Georg Fleig über die Fasnet und bat die "vier Zünfte, gründet it noch ne fünfte". Während Merkel und Karl-Theodor nicht verpflichtet werden konnten, standen die drei Tenöre fest verwurzelt auf der Bühne. Bob Hilser machte eine Rundfahrt im Taxi um Tennenbronn, weil er den Eichbach unbedingt meiden wollte. Den direkten Weg auf die Bühne fand das römische Legionärs-Ballett aus St. Georgen, dem die Crazy Dancers zeigten, wie Römerinnen heute tanzen.
Das machte dann auch das Publikum wie vor 40 Jahren mit den Roulett‘s zum Sommer in der Stadt.