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Sulz a. N. Wenn Mensch und Tier eins werden

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Mit strahlenden Gesichtern führen die jungen Erwachsenen der Neckarwerkstatt den Wallach Emmerich zum Reitplatz, begleitet von Uta Kolb (rechts) und Heidrun Kläger-Haug (hinten, links). Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder-Bote

Auf der Koppel heben Emmerich, sechs Jahre, und Sepp, 13 Jahre, ihre Köpfe und kommen an den Weidezaun um ihre Besitzerin Heidrun Kläger-Haug zu begrüßen. Mit ihrem therapeutischen Reitangebot hat diese schon viele Menschen glücklich gemacht.

Sulz. Emmerich gehört Heidrun Kläger-Haug. Den Sepp hat sie in ihrer Obhut, gehört er doch als Eigentum ihrer Tochter mit zur Familie. Es sind zwei Altwürttemberger, deren Wurzeln auf das Landgestüt Marbach zurückgehen. Diese aussterbenden Warmblüter gelten als ruhig und nervenstark und waren in früheren Zeiten als Arbeitspferde im Einsatz.

Heute erwartet Emmerich besondere Besucher und kann alle seine positiven Wesensmerkmale zeigen. Die Neckarwerkstatt in Sulz hat sich angekündigt. Bereits 2013/14 hatte diese Einrichtung das therapeutische Reiten schon einmal als arbeitsbegleitende Maßnahme im Programm, so dass man die Einladung von Kläger-Haug gerne annahm, berichtete Uta Kolb vom Sozialdienst der Neckarwerkstatt. Sie begleitete die fünfköpfige Gruppe.

Für manche geht ein Traum in Erfüllung

Emmerich, frisch geputzt und gegen Insekten eingesprüht, stand schon bereit. Bevor es ans Arbeiten ging, gab es Möhren und eine Banane zur Begrüßung. Man sah nur strahlende Gesichter. Ohne Scheu begegneten sich Mensch und Tier und fassten Zuneigung und Vertrauen zueinander. Der Wallach genoss das Streicheln.

Eine blaue Decke übergelegt und mit dem Voltigiergurt um den Bauch, begab sich die Gruppe zum Reitplatz. Die Peitsche als verlängerter Arm wurde erklärt. Wer möchte als Erster reiten?

Für jemanden, der noch nie auf einem Pferderücken saß, musste erst einmal das Aufsteigen auf das große Tier gemeistert werden. Kurz in den richtigen Sitz gerutscht, schweifte der Blick umher, und los ging’s.

Ganz schnell nahmen die jungen Erwachsenen die Bewegungen des Tieres auf und gingen unterstützend mit. Es konnte bestaunt werden, wie Mensch und Tier eins wurden. Die lebhaften Zuschauer ignorierend, zog das Pferd vollkommen ruhig und gleichmäßig seine Bahnen. Voller Stolz glänzten die Augen, und tiefe Zufriedenheit sowie Freude spiegelte sich in den Mienen der Besucher aus der Neckarwerkstatt beim Absitzen. Ein Traum war in Erfüllung gegangen.

Nicht alle konnten in den Genuss des Reitens kommen, aber allein das Führen von Emmerich übertraf schon manche Erwartungen und festigte das Selbstvertrauen. "Das war ein schöner Ausflug", schwärmte ein junger Mann begeistert – "und ein tolles Ereignis vor den Sommerferien", ergänzte Kolb.

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