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Sulz a. N. Vodafone kann Funkmast installieren

Marzell Steinmetz, vom 25.01.2012 08:02 Uhr
An diesem Funkmast im Dürrenmettstetter Wald will Vodafone die Technik für schnelles Internet in­stallieren. Foto: Steinmetz
An diesem Funkmast im Dürrenmettstetter Wald will Vodafone die Technik für schnelles Internet in­stallieren. Foto: Steinmetz

Sulz - An Vodafone liegt es nicht, dass die Hopfauer noch immer kein schnelles Internet haben. Bevor die erforderliche Technik am Funkmast im Dürrenmettstetter Hardtwald installiert werden kann, muss ein Mietvertrag unterschrieben werden.

Dieser liegt derzeit bei der Sulzer Stadtverwaltung. Nach Auskunft von Bürgermeister Gerd Hieber am Montag im Gemeinderat muss der "Gestattungsvertrag" zwischen Sulz, Land und Vodafone noch zu einem Abschluss gebracht werden.

Der 60 Meter hohe Mast für den Digitalfunk der Polizei im Kreis Rottweil ist bereits im November 2010 errichtet worden. Da war schon klar, dass sich Vodafone mit LTE und damit derzeit modernster Internettechnik am Turm beteiligt. Allerdings setzt dies das Einverständnis der Stadt voraus.

Noch sei die Abstimmung des Vertrags zwischen den Beteiligten im Gang, informierte Thorsten Utz von der Stadtverwaltung. Sobald ein Abschluss erreicht sei, werde Vodafone mit dem Aufbau beginnen.

Dies bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung auch ein Unternehmenssprecher. Wenn der Vertrag unterzeichnet sei, werde die Internet- und Mobilfunktechnik bestellt, aufgebaut, angebunden und geprüft. Vodafone geht davon aus, dass im zweiten Quartal dieses Jahres LTE zur Verfügung steht.

Zwischen drei und 50 Megabit pro Sekunde

Abgedeckt werden über den Funkmast auf Dürrenmettstetter Gemarkung die Ortschaften Reinau, Hopfau, Neunthausen und Dürrenmettstetten sowie Leinstetten Bettenhausen und zum Teil auch Fürnsal. Hier könne, je nach Vertrag, schnelles Internet mit Übertragungsraten zwischen drei und 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeboten werden. Damit sei man so schnell wie mit Breitbandkabel, teilte der Vodafone-Pressesprecher mit.

Was das Turbo-Internet angeht, bleibt Glatt jedoch weiter ein weißer Fleck. Wegen der schwierigen Topographie sei eine Versorgung nicht möglich.

In Hopfau ist man ungeduldig geworden, zumal vor kurzem Leinstetten mit Glasfaserkabel an die Datenautobahn angehängt worden ist. "Da war es Chefsache", sagte Rolf Springmann (FWV). Er ist überzeugt, dass man die Anbindung von Hopfau forcieren könnte. Heidi Kuhring (GAL) wies darauf hin, dass Dornhan mit der Verlegung des Leerrohrs in Vorleistung ging. "Der Stadt war es etwas wert", meinte sie.

Bürgermeister Gerd Hieber hörte da einen Vorwurf heraus und wollte Heidi Kuhrings Äußerung nicht so stehen lassen. Die Stadt leiste durchaus ihren Beitrag. Als Beispiel nannte er Dürrenmettstetten, das schon seit einigen Jahren schnelles Internet hat.

Auch für Glatt werde die Unterstützung der Stadt nicht in Frage gestellt.

Kommentare (6)
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JAN
25
21:10 Uhr, geschrieben von @Hopfauer
Jan
Weißt Du zufällig an welche andere BTS die neue Antenne per Richtfunk angeschlossen wird?
JAN
25
13:19 Uhr, geschrieben von ws
strukturpolitik
angeblich können in glatt/hopfau fördermittel nicht abgerufen werden, weil es nur einen anbieter, nämlich kabel-bw, gäbe und eu-richtlinien mindestens zwei anbieter vorschreiben.von einer verwaltung würde ich damit eine kreativen umgang erwarten, zb. einen pro-forma anbieter aus dem hut zaubern. es kann nicht sein, dass man dann mit den schultern zuckt und nichts tut.
JAN
25
11:54 Uhr, geschrieben von ein Hopfauer
Info zu "Glatt auf dem Abstellgleis? -> Anbindung des Vodafone-AP"
Hallo Jan, müsste mich schwer täuschen...der Vodafone-Mast wir wohl per Richtfunk-Anbindung versorgt werden, nicht per Glasfaser-Kabel. Nichts desto trotz verläuft ja in D´mettstetten ein Glasfaserkabel. Aber der Preis für die Anbindung von dort oben nach Glatt wird wohl ähnlich hoch sein wie von Dettingen nach Glatt. Und der soll ja wohl zu hoch sein laut Mitteilungen der Ortschaft / Stadt.
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