Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren

Sulz a. N. Öko-Strom vom Dach der Mühlbachhalle

Alexander Gossweiler, vom 30.09.2010 19:38 Uhr
Investor Ulrich Kuhn aus Altoberndorf (achter von rechts) feierte mit zahlreichen Gästen die Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Mühlbachhalle.  
Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote
Investor Ulrich Kuhn aus Altoberndorf (achter von rechts) feierte mit zahlreichen Gästen die Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Mühlbachhalle. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote

Sulz-Renfrizhausen - Nur ein halbes Jahr hat es gedauert, bis die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Mühlbachhalle war. Investor ist ein Privatmann: Ulrich Kuhn aus Altoberndorf.

Die Halle kannte er als Musiker bei Auftritten mit seinem Heimatverein. Im April, am "Tag des Lärms" im Mühlbachtal, hat er sich das Gebäude genauer angeschaut. Von der Statik her sind keine Probleme zu erwarten, und genug Sonne gibt es auch, stellte er fest. Kuhn hatte sich schnell entschlossen zu investieren. Die Stadt war mit dem Vorhaben einverstanden und verpachtete die Dachfläche. Mit einem kleinen Festakt ist die Anlage am Mittwochabend eingeweiht worden.

Davon profitierten viele, sagte Ortsvorsteher Burkhard Pyroth. Die Bürger bekämen sauber erzeugten Strom vor Ort, und die Stadt habe Einnahmen durch die Verpachtung. Pyroth stellte aber auch einen geschichtlichen Bezug her: Vor fast genau 100 Jahren kam Strom nach Renfrizhausen. Vom "Stromhäusle" neben der Schule wurden damals das Rathaus, drei Bürger und einige Straßenlampen mit Elektrizität versorgt. Der Strom, 1910 noch Luxus, wurde ökologisch im Wasserkraftwerk Horb erzeugt und importiert. "Jetzt können wir exportieren", freute sich Pyroth.

Die Halle selber wird aufgewertet. Kuhn musste innen und außen für einen besseren Blitzschutz sorgen. Durch die Anlage werde aber auch das Dach geschützt.

Die Module bedecken eine Fläche von 328 Quadratmetern. Jährlich kann die Fotovoltaikanlage 45 000 Kilowattstunden Strom produzieren. Dies entspreche dem Strombedarf von 15 Einfamilienhäusern oder einer Einsparung von 4500 Litern Heizöl, erklärte Patrick Schubert von der Firma Ralos Solar in Bochingen. Er betonte, dass die Materialien von deutschen Firmen aus der Region stammen und recycelt werden können.

Kommentare (2)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen
OKT
01
10:42 Uhr, geschrieben von Anonymer Benutzer
nützliche links
ein paar links dazu: http://www.wiwo.de/technik-wissen/was-gruener-strom-wirklich-kostet-432192/ http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/milliardenverschwendung-mit-der-sonne-441540/ http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/das-deutsche-solarparadies-ist-teuer-erkauft-439920/
OKT
01
09:27 Uhr, geschrieben von ws
solar rechnet sich vielleicht für bergfelden, insgesamt aber nicht
der solarunsinn geht munter weiter, auch zb. in bergfelden. für den investor ist es schön, dass er geld "verdient", das uns allen durch zwangssubventionierung abgepresst wurde. wenn den den bürgern klar und deutlich vor augen geführt würde, dass diese art der energieerzeugung das zehnfache konventioneller energieerzeugung kostet ( und die monatliche stromrechnung, wäre man konsequent, dann statt zb. 80 euro 800 euro betragen würde) wäre die begeisterung schnell dahin. photovoltaik mag einen gewissen beitrag leisten, aber nicht zu diesen horrenden preisen. die schon jetzt laufenden bzw. genehmigten anlagen werden in summe hunderte von milliarden euro kosten und ausser der kapitalrendite von investoren keine signifikante bedeutung haben. dieses geld wäre besser in forschung und entwicklung von wirklich preisgünstigen modulen angelegt. leider verhindert die vorsilbe "öko" jegliches kritisches denken, wer möchte schon nicht öko sein?
Ulrich Vallon wird neuer Dekan
Der Stuttgarter Pfarrer folgt auf Claus-Dieter Stoll / Er wird seinen Dienst im Herbst antreten / "Spannende Zeiten"
Klare Anweisungen und herzliche Worte
Im Schülercafé am Breite-Spielplatz verbringen bis zu 40 Jugendliche ihre Mittagspause / Personelle Unterstützung
Telefon 07454 95806-17
Telefax 07454 95806-19
 
E-Mail
redaktionsulz@
schwarzwaelder-bote.de
Städte
Landkreis Rottweil
» Nachrichtenüberblick aus dem Landkreis
  • Aichhalden
  • Bösingen
  • Deißlingen
  • Dietingen
  • Dornhan
  • Dunningen
  • Epfendorf
  • Eschbronn
  • Fluorn-Winzeln
  • Hardt
  • Lauterbach
  • Oberndorf a. N.
  • Rottweil
  • Schenkenzell
  • Schiltach
  • Schramberg
  • Sulz a. N.
  • Villingendorf
  • Vöhringen
  • Wellendingen
  • Zimmern
  • Zeitung in der Sc.
Anzeigen
Abo & Service
Anzeige
Anzeige
Nachrichtenticker
19:12   Facebook weiter unter Beschuss: Washington schaltet sich ein
19:06   Mensing schwimmt zu 250. deutsches EM-Gold - Silber für Koch
18:33   Entscheidung für Fiskalpakt doch noch vor Sommerpause möglich
18:01   Hoffnung auf schnelle Fortschritte bei Atomgesprächen geschwunden
17:57   Hoffnung auf politische Lösung für Syrien schwindet
1   2   3   4   5   6   7   weiter
» aktualisieren
Angebot der Woche

Interaktiv
  • Umfrage
Unser Star für Baku - Roman Lob

Baku rüstet sich für den Eurovision Song Contest. Glauben Sie, dass Deutschlands Vertreter Roman Lob erfolgreich ist?

 
Ja, sein Beitrag klingt vielversprechend.
Nein, der kommt nicht mal unter die besten Zehn.
Mir egal, ich schau mir das nicht an.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Neueste Artikel
  • Facebook
  • Google+
  • Twitter
  • Weblogs
Anzeigen
Anzeige
Hochwertige Fahrradteile im Fachhandel kaufen – finden Sie den passenden Fahrrad Rahmen für Ihr Bike.
Sporttabellen & Termine
Sonderthemen

Schwarzwäder Bote Mediengruppe   Partner    
  Gesundheitsnetzwerk Schwrzwald-Baar   Schwarzwald Tourismus