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Sulz a. N. Rettungstaucher recht oft im Einsatz

admin, vom 29.08.2010 21:36 Uhr
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Die Rettungstaucher aus dem Landkreis Freudenstadt beeindruckten beim Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen der DLRG-Ortsgruppe Sulz-Dornhan im Bettenhausener Freibad besonders. 
Fotos: Sikeler Foto: Schwarzwälder-Bote
Die Rettungstaucher aus dem Landkreis Freudenstadt beeindruckten beim Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen der DLRG-Ortsgruppe Sulz-Dornhan im Bettenhausener Freibad besonders. Fotos: Sikeler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Jens Sikeler

Sulz/Dornhan-Bettenhausen. Die Menschenrettung ist das Geschäft der DLRG. Davon kam auch die Ortsgruppe Sulz-Dornhan nicht los. Ihr zehnjähriges Bestehen feierte sie im recht leeren Glatttalbad mit vielen Vorführungen und einem bestens aufgelegten DJ Boa.

Defibrillatoren kennt man ansonsten nur aus Klinikserien, wenn es heißt: "Lädt. Weg!" Die Besucher am Samstagnachmittag konnten die Wirkung des Geräts, das verwendet wird, um den Herzschlag wieder in Gang zu bringen, live erleben. Die Rettung einer ertrinkenden Person führte die Ortsgruppe aus Winterlingen vor.

Am beeindruckendsten gerieten aber die Vorführungen der Rettungstaucher aus dem Landkreis Freudenstadt. Die zeigten unter anderem, wie ein Taucher mit abgeklebter Brille im Wasser nur über ein Seil dirigiert werden kann. Die Zugzeichen würde ähnlich wie Morsezeichen funktionieren, erklärte Armin Gaiser, der technische Leiter des DLRG im Nachbarlandkreis. Er ist gleichzeitig der Chef von 16 Rettungstauchern, neun Strömungs- und 20 Wasserrettern.

Die rücken häufiger aus als man denkt, kein Wunder bei den 30 Seen im Zuständigkeitsbereich der Retter, der auch Sulz und Dornhan mit einschließt. "Vor drei Wochen hat man die nasse Kleidung einer Person, die kurz zuvor noch gesehen worden war, am Neckar gefunden", berichtete Gaiser. Da waren seine Taucher im Einsatz. Erst seit kurzem gibt es die Strömungsretter. Sie sollen helfen, wenn etwa ein Fluss über die Ufer tritt und die Strömung für die Rettungstaucher zu stark ist.

Uwe Gscheidle, der Vorsitzende der Ortsgruppe, freute sich über die Beteiligung der Taucher. Mit dem Jubiläumsfest war er "sehr zufrieden". Nur mehr Besucher hätten es aus seiner Sicht sein können. Dazu hätte aber das Wetter besser sein müssen.

Die dunklen Wolken am Himmel hielten die Besucher aber dann doch nicht davon ab, Party zu machen. Das DLRG hatte mit DJ Boa aber auch einen tollen Animateur engagiert. Er blieb nicht am DJ Pult stehen, sondern stieg selbst ins Wasser. Dort versuchten sich die Teilnehmer im Seilziehen. Tolle Preise winkten beim Limbowettbewerb.

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