Sulz a. N. Jugend hat die Wahl

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Sulz. Die Bundestagswahl 2013 ist schon wieder Geschichte. Seine Stimme abgeben darf man in Deutschland ab 18 Jahren, so auch am Sonntag. Manch einer schritt allerdings schon früher an die Urne: Bei der Juniorwahl in der Werkrealschule Sulz gingen Acht-, Neun- und Zehntklässer zur Wahl. Aber erst, nachdem sie sich ausgewiesen hatten – alles musste seine Richtigkeit haben.

Zehntklässler zählen Stimmen aus

Der gesamte Wahlvorgang entsprach bei der Juniorwahl, die deutschlandweit unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert durchgeführt wurde, der "richtigen" Bundestagswahl. Wahlbenachrichtigung, Wahllisten, Wahlkabinen – alles war wie bei den "Großen".

Sinn der Aktion war, den Jugendlichen die Bedeutung der Wahlen als demokratisches Element, um über die Zukunft des Landes mitzuentscheiden, nahezubringen. Wenn auch nur auf Probe. Ziel: Dass sie in einigen Jahren wie selbstverständlich zur Wahl gehen.

Von den 161 Wahlberechtigten an der Werkrealschule war die Beteiligung mit 64 Prozent etwas geringer als es das offizielle Sulzer Ergebnis auswies, wie Lehrerin Sylvia Armbruster-Aykan bedauernd feststellte. Unter ihrer Regie wurde die Wahl abgehalten, wobei die Schüler der Klasse 10 die Organisation übernommen hatten.

Sie waren es auch, die anschließend die Stimmen auszählten sowie ein Diagramm mit dem Wahlergebnis erstellten. Was kam heraus? Ein Spiegelbild des deutschen wie auch des Sulzer Votums war es nicht, aber in manchen Bereichen zeigten sich Parallelen. So kam die CDU auch bei den Schülern auf Platz eins, auf sie folgte die SPD.

Bei der Vor- und Nachbereitung der Jugendwahl im Unterricht erlebten die Schüler, wie Demokratie funktioniert. Laut Mittelung konnten sie spüren, wie wichtig es ist, an Wahlen teilzunehmen und sich so "in ihre eigenen Angelegenheiten" einzumischen.

  
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Marzell Steinmetz

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