Von Marzell Steinmetz

Sulz. Das Jahr 2013 wird ereignisreich: Das zeigt auch der Kalender mit den Veranstaltungen zu den Heimattagen im Neckar-Erlebnis-Tal, den die Stadt herausgebracht hat.

Der Auftakt war bereits das Neujahrskonzert mit 850 Besuchern aus der ganzen Region in der Sulzer Stadthalle. Da hat die Stadt schon kräftig Werbung für die weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Heimattage gemacht und entsprechend viel Prospektmaterial ausgelegt. Das habe großen Zuspruch gefunden, konnte Bürgermeister Gerd Hieber feststellen. Bei der CMT in Stuttgart, die am Samstag beginnt, werden am Stand des Neckar-Erlebnistal-Vereins (N.E.T.) die Heimattage nochmals umfassend beworben.

"Hier lebt Heimat" lautet das Motto. Das sei bereits an der Bereitschaft der Vereine im Stadtgebiet, Ideen zu liefern und sich aktiv einzubringen, spürbar geworden. "Die Begeisterung ist da", freut sich Hieber. Er ist überzeugt, dass die übers ganze Jahr verteilten Veranstaltungen Impulse fürs Gemeindeleben geben und nachhaltig wirken.

Der Aufwand ist allerdings sowohl für die Stadtverwaltung als auch die beteiligten Bürger und Vereine groß. "Das kann man nur vertreten, wenn es sich lohnt. Und dieser Meinung bin ich", betont Hieber.

Die Heimattage, da ist er sich sicher, werden für die Stadt einen Imagegewinn bringen. "Wir leiden darunter, dass wir Dinge eher kritisch sehen", findet Hieber. Vieles sei aber gut in der Stadt, und das könne man präsentieren. Damit meint er nicht nur die schöne Landschaft. Man beziehe vielmehr in diesem Veranstaltungsjahr die ganzen Lebensverhältnisse der Stadt mit ein, zeige, wie man arbeite, wohne und die Freizeit verbringe.

Die Gemeinden im Neckar-Erlebnis-Tal können jedenfalls mit einer überregionalen und sogar landesweiten Aufmerksamkeit rechnen. Dafür sorgen unter anderem die großen "Leuchtturmveranstaltungen" wie der "Baden-Württemberg-Tag" am 4./5. Mai in Horb, "Baden-Württemberg bewegt sich" am 22./23. Juni in Eutingen, die "Landesfesttage" am 7./8. September in Rottenburg oder "Baden-Württemberg macht Theater" mit der ersten Verleihung des Landesamateurtheaterpreises "Lamathea" vom 3. bis 5. Oktober in Sulz.

Es fänden Veranstaltungen statt, die sonst nicht möglich wären. Hieber nennt als Beispiel auch den Museumstag in Glatt. Die Besucher kommen aus einem weiteren Umkreis, übernachten im Sulzer Stadtgebiet und kehren in den Lokalen ein. Die Gastronomie werde davon auf jeden Fall profitieren. Eventuell, hofft Hieber, besuchen die Leute danach Sulz wieder.

Die Heimattage seien landesweit ein Markenbegriff, den man gut einsetzen könnee. Hieber ist optmistisch: "2013 wird ein positives Jahr".