Von Bodo Schnekenburger Sulz. 42 Jahre lang hat er der Stadt Sulz, genauer: dem städtischen Forst, die Treue gehalten, jetzt ist damit Schluss. Nicht, weil Slavko Spaic das Interesse am Stadtwald verloren hätte, der Kroate ist schlichtweg in Rente gekommen. Deshalb gab es im Rathaus auch eine kleine Feier zur Verabschiedung, bei der manches anders war als bei ähnlichen Anlässen.

Bürgermeister Gerd Hieber erinnerte an die Zeit, als Spaic, einer aus einem Waldarbeitertrio, das, glaubt man den Zwischentönen, zumindest fast legendär gewesen sein muss. Auch Forstdirektor Norbert Utzler erinnerte an Spaics Engagement und das Umfeld. Spaic hat es am längsten ausgehalten, obwohl die Arbeit nicht leicht ist und vor vier Jahrzehnten noch einmal ein ganzes Stück schwerer war.

Hieber wies darauf hin, dass die Waldarbeit langfristig angelegt sei: Es gehe um Hege und Pflege des Vermögens. Spaic, der mit seinem umfangreichen Detailwissen über die Sulzer Markung künftig fehlen wird, weil er in seine alte Heimat zurück kehrt, habe sich gewissenhaft dafür eingesetzt. Und dafür gibt es nicht nur ein Geschenk, sondern gleich eins zurück: Ein mit der Motorsäge geschnittenes Eichhörnchen überreicht Spaic dem Bürgermeister.