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Sulz a. N. Fledermäusen nachts mit Detektoren auf der Spur

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Die Kinder erfahren Wissenswertes über Fledermäuse. Foto: ah Foto: Schwarzwälder-Bote

Sulz (ah). Wo sich Fledermäuse aufhalten und auf Nahrungssuche gehen, erfuhren 15 Kinder und deren Eltern bei einer Veranstaltung des Naturschutzbunds Oberndorf. Beate Lamprecht und Margot Schleicher erklärten alles Wissenswerte.

Ideal war die Abenddämmerung bei dem regnerischen Wetter nicht. So wurden die Kinder bei der Fledermaustour auch etwas nass. Die meisten waren nichtsdestoweniger gespannt, ob sie eine Fledermaus sehen würden.

Daniela Schmieder freute sich über das Interesse und beantwortete die Fragen mit viel Geduld. Sie zeigte den Kindern auf dem Spielplatz beim Schülercafé in spielerischer Form spezifische Gewohnheiten der Tiere, die eigentlich kaum zu sehen sind. Man muss gute Ohren haben, um die Fledermäuse zu hören, wenn sie auf Nahrungssuche gehen. Beate Schmieder und ihre Helferinnen hatten deshalb Fledermaus-Detektoren mitgebracht. Auf die Frage, wie viele Fledermausarten es gibt, teilte Daniela Schmieder mit, dass es in Baden-Württemberg etwa 30, weltweit mehr als 1200 seien. In der Regel seien Fledermäuse Insektenfresser, es gebe aber auch Arten, die kleine Frösche, Früchte und kleine Fische fressen. Zwischen 700 und 800 Moskitos oder Schnaken vertilge eine Fledermaus in der Nacht.

Es wurden auch Fledermäuse gesehen, die sich vom Nektar ernähren und Pflanzen bestäuben. Daniela Schmieder konnte jede Frage der neugierigen Kinder beantworten. Sie erzählte, dass es die meisten Fledermausarten in Süd- und Mittelamerika gibt, auch größere Arten. In Sulz kommt vor allem das "Mausohr" vor, aber auch Wasserfledermäuse und Zwergfledermäuse seien heimisch.

Bevor es hinaus in die Nacht mit den Fledermausdetektoren ging, zeigte Daniela Schmieder zwei präparierte Fledermäuse. Draußen schlugen die Detektoren nicht nur einmal an – ein Zeichen dafür, dass Fledermäuse herumflogen. Es war ein spannender Abend für die Kinder.

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