Sulz a. N. Eine Rückzugsmöglichkeit auch für kleine Tierchen

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Die Holzhauser Feuerwehrmänner wissen, wie man richtig zupackt. Foto: ah Foto: Schwarzwälder-Bote

Sulz-Holzhausen (ah). Im Sinne der Umwelt war die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen unterwegs, durch Vermittlung von Ortsvorsteher Lutz Strobel werden die Windschutzhecken die in den 60er Jahren angelegt wurden, gepflegt. Mit Motorsägen, Motorsensen und anderem Werkzeug ging es vor allen Dingen den Bäumen, die in einer solchen Anlage nichts zu suchen haben, an den Bestand. Ziel ist es, Hecken zu pflegen um auch den kleinen Tierchen wie Hasen, Eidechsen, anderem Kleingetier und auch Vögeln die Möglichkeit zu geben, sich zurückzuziehen.

Um die ganze Aktion kümmert sich in diesem Jahr Matthias Gramoll, unterstützt von Abteilungskommandant Alex Leuze. Im Vorfeld wurde alles, was zulässig ist, mit Wolfram Rösch vom Landkreis abgeklärt. Ziel ist es, Windschutzhecken herzustellen die den Wind zurückhalten damit Äcker und Felder nicht austrocknen. Drei Samstage wurden angesetzt, um die Windschutzhecke Richtung Mühlheim und am Stadion zu pflegen. Diese Arbeit kann nur im Oktober und November geleistet werden, Anfang Dezember sollen die Arbeiten bereits abgerechnet werden.

Früher war es das Ziel, in der kalten Jahreszeit solche Arbeiten in Angriff zu nehmen, am besten wenn der Boden gefroren ist. Dies hat sich etwas geändert, an beiden Tagen waren das Wetter und der Untergrund hervorragend und so kamen die 15 Wehrmänner gut voran. Ortsvorsteher Strobel bedankte sich schon vorab für die Aktion.

Im Rahmen der Holzhauser Flurbereinigung in den 60er Jahren entstanden auf einer Länge von rund sechs Kilometern an öffentlichen Feldwegen Windschutzhecken. Diese in ihrer Vielfalt einmaligen Bäume, Hecken und Sträucher müssen regelmäßig gepflegt und bis auf den Stock zurückgeschnitten werden.

Seit knapp 25 Jahren ist die Feuerwehr dabei Ansprechpartner für den Ortsvorsteher Am 12. November gibt es einen weiteren Arbeitstag und dass die Arbeit anerkannt wird zeigte Strobel an einer Windschutzhecke die näher am Dorf liegt. Rösch bezeichnete diese Hecke als Musterhecke, da r sehr gut zu erkennen ist, dass im Abstand von 20 bis 30 Metern die Bäume total zurückgestutzt wurden.

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