Sulz a. N. Eine Reise durchs barocke Europa

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Katrin Steinke (Blockflöte) und Carsten Lorenz (Cembalo) Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder-Bote

Sulz-Renfrizhausen. Wer Barockmusik sagt, meint oft strenge, kontrapunktische Musik und denkt an Johann Sebastian Bach. Dabei sind Fugen, Ricercare und ähnliches ein zwar wichtiger, jedoch eher kleiner Teilaspekt der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts – ein viel größerer Teil ist schlicht und einfach Tanzmusik.

Darin nehmen die Formen, die auf einem sehr oft wiederholten Bass- oder Harmoniemodell basieren, eine ganz besondere Stellung ein: Mit einem Ground (England), einer Chaconne (Frankreich) beziehungsweise Ciaccona oder Passacaglia (Italien) wird einerseits oft eine Suite von Tanzsätzen beschlossen, aber viele berühmte Komponisten nutzten dieses Formprinzip auch für ihre ergreifendsten Opernarien.

Katrin Steinke (Blockflöte) und Carsten Lorenz (Cembalo), die das Duo Il bacio d’Amor bilden, nehmen ihre Zuhörer mit auf eine Reise durch das hochbarocke Europa der ostinaten Bässe: Grounds von Purcell, eine Suite (natürlich mit Chaconne) von De La Barre, Händels berühmte Cembalo-Passacaglia in g-moll sowie Corellis nicht weniger spektakuläres Variationswerk La Follia sind nur einige Höhepunkte der Musikalischen Vesper am 30. Oktober um 17 Uhr in der Johanniskirche vom Berneuchener Haus Kloster Kirchberg in Sulz am Neckar. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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