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Sulz a. N. Eine erfolgreiche Fuchsjagd

(wh), vom 14.02.2012 09:02 Uhr
Die Jäger verblasen die Strecke. Foto: Heidepriem
Die Jäger verblasen die Strecke. Foto: Heidepriem

Sulz-Bergfelden/Renfrizhausen - Nach dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr konnten die Jäger des Hegerings Sulz/Vöhringen erneut zulegen: 60 Füchse und ein Baummarder wurden erlegt. Am Samstag wurde zum Abschluss der Fuchswoche auf der Dicke die Strecke gelegt.

Der stellvertretende Landesjägermeister Knut Wälde aus Villingen-Schwenningen und Friedrich Geiger aus St. Blasien, der im Auftrag des Landesjagdverbands gekommen war, beglückwünschten die erfolgreichsten Sulzer Jäger. Hegeringleiter Günter Hund gratulierte ebenfalls.

Er und Friedrich Geiger klärten beim Streckelegen darüber auf, warum die Fuchswoche so wichtig ist. In erster Linie gehe es darum, den Auerhahn zu schützen. Auch im Landkreis Rottweil gebe es diesen seltenen Vogel, der oft Opfer von Füchsen werde. Geschützt werden müssen aber auch der Feldhase und die Bodenbrüter. Für diese Tiere werde das Überleben immer schwieriger, wenn die Raubtiere nicht reduziert würden. Eine zu hohe Fuchspopulation könne zum Aussterben der Hasen und seltenen Vögel führen. Auch im Kampf gegen die Tollwut müssten die Jäger handeln. Große Sorgen mache zudem auch der Fuchsbandwurm.

Der Schnee war bei der Jagd sehr hilfreich. So konnten die Jäger in der Dämmerung den Fuchs besser erkennen. Zehn Bläser unter der Leitung von Bernd Hauser beendeten mit dem Verblasen die erfolgreiche Jagd. Mit 14 Füchsen war Dieter Hauser aus Sigmarswangen erfolgreichster Schütze. Er bekam als Präsent einen Bildband und ein Geschenk des Hegerings Sulz.

Ein Dutzend Füchse hatte Wilhelm König aus Mühlheim mitgebracht, auf neun Füchse kam Martin Wössner aus Holzhausen, mit fünf Füchsen waren Martin Lupold aus Vöhringen und Timo Siegel aus Bergfelden beteiligt. Vier Füchse waren die Beute von Jörg Bohnet aus Bergfelden, Bernd Hauser aus Mühlheim und Manfred Popp aus Holzhausen legten drei Füchse aus, zwei hatten Oliver Siegel aus Bergfelden und Rainer Gutbrod aus Sigmarswangen geschossen. Jeweils einen Fuchs hatten Dieter Kimmich aus Renfrizhausen und Ludwig Schrägle aus Holzhausen zur Strecke gebracht. Den Baummarder erlegte Bernd Hauser aus Mühlheim.

Kommentare (9)
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FEB
17
18:19 Uhr, geschrieben von alw
Experten
Liebe Leser, was Sie in den meisten bereits verfassten Kommentaren heraushören können sind persönliche Meinungen von Jagdgegnern die aus Ihrer inneren Einstellung heraus die Jagd nicht akzeptieren können. Dabei gibt der ein oder andere selbsternannte Experte sein "Fachwissen" zum besten. Nur mit dem einen Ziel die Jagd und die Jäger öffentlich schlecht zu machen,da diese Interessengruppe wie bereits erwähnt aus ideologischen und der ein oder andere auch aus fanatischen Ansichten heraus nicht wahrhaben will ,dass die Jagd ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft ist um die Wildbestände zu schützen und einen langfristigen gesunden Fortbestand zu gewähren.Aus forstlicher und landwirtschaftlicher Sicht spielt auch die Reduzierung von Schäden an Forstpflanzen oder Ackerflächen sehr wohl eine Rolle.Die Argumente dass die Natur sich selbst regelt, gelten in heutiger Zeit nicht mehr da der Mensch bereits zuviel in die natürlichen Abläufe eingegriffen und Lebensräume zerstört hat. Es sind in den letzten Wochen sehr viele Artikel mit jagdlichem Inhalt im Schwarzälder Boten erschienen, und dabei wurde von den Jagdgegnern keine Gelegenheit ausgelassen um über Jagd und Jäger herzuziehen. Oft auch mit beleidigenden und gewaltbereiten Äußerungen auf unterstem Niveau.Ich bezweifle ernsthaft dass solchen "Experten" glauben geschenkt werden kann. Es waren in den vergangenen Wochen ebenfalls mehrere Artikel zu anderen tierschutzrechtlichen Themen die mit der Jagd nichts zu tun hatten aber aus meiner Sicht tierschützerischer Handlungsbedarf bestand zu lesen. Diese Artikel blieben kommentarlos stehen. Soweit kann es mit dem Tierschutz der hier so laut schreienden also nicht her sein. Es ist auch gelogen wenn hier behauptet wird dass ein kranker Fuchs sich selbst überlassen wird und grundsätzlich keine Nachsuche durchgeführt wird.Weil es "nur" ein Fuchs ist. Ebenso wenig stimmt es, dass der wahre Grund für die scharfe Bejagung des Schwarzwlides das Kapital aus dem Fleischverkauf ist. Wenn Wild durch Jäger erlegt wird dann soll dieses auch möglichst komplett verwertet werden,was in diesem Sinne auch so erfolgt.Die Jägerschaft ist bestrebt mit den renommierten Tier-und Naturschutzverbänden auf einer sachlichen und produktiven Basis eng zusammen zu arbeiten. Auch der Landesjagdverband ist ein anerkannter Naturschutzverband.Es gibt sicherlich jagdliche Themen die kritischer zu betrachten sind. Aber dennoch ist die Jagd ein wichtiger Bestandteil um auch in vielen Jahren noch einen artenreichen und gesunden Wildbestand in unserer Umwelt zu sichern. Und das bestätigen auch wirkliche Experten die nicht selbst Jäger sind oder in irgendeiner Weise Kapital aus der Jagd schlagen. Es ist in den letzten Wochen sehr auffällig wie die Jagdgegner-Szene auch über andere Tageszeitungen versucht aller Welt Ihre Meinung aufzuzwängen. Auch das Wort Hobbyjäger ist fehl am Platz.Jagd ist mehr als ein Hobby und hat auch nichts mit dem Spaß am töten zu tun. Jagd bedeutet Verantwotung und echtes Mitgefühl gegnüber dem Geschöpf. Und auch Berufsjäger bejagen den Fuchs, denn es wurde so dargestellt als ob dies nur Hobbyjäger zum Zeitvertreib tun. Die Tollwut und der Bandwurm sind zwar momentan relativ selten, aber dieser Zustand kann auch jederzeit kippen. Und eine ganzjährige Schonzeit für den Fuchs würde dies sicher fördern. Impfstoffe sind ebenfalls ein sehr wirksamer Faktor, aber auch mit erheblichem finanziellem Aufwand für den Steuerzahler verbunden.
FEB
15
14:12 Uhr, geschrieben von Wildtierbeauftragter
Nebenbei Gefahr für den Verkehr
Und nebenbei gefährden die Jäger mit den ständigen Jagden den Verkehr. Immer wenn die Schweinsonne zu- oder abnehmend ist steigen die Wildunfallzahlen vorwiegend in der Dämmerung und Nachts stark an. Die Tier reagieren auf Fahrzeuge im Wald und flüchten in andere Reviere. Dabei kreuzen sie oft Strassen. Wer aus dem Auto z.B. einen Fuchs auf einem Feld sieht stellt fest das sich dieser von Autos kaum stören läßt. Hält man aber an, dann rennen sie wie wild weg. Warum wohl? Wildschweine drücken sich in ihre Einstände (wie Jäger sagen zu Unterschlupf, Dickicht), sofern sie gerade in deren Nähe sind, ansonsten suchen sie das Weite. Nur Rehe sind etwas träger, was aber im Winter mehr an ihrem Schonungsverhalten der Energiereserven liegt. Nur in der Kälteperiode hatte die Tiere etwas Ruhe denn -20C ist den Frostbeuteln in Gründ zu kalt. Kaum ein Jäger ist anzutreffen dafür aber wenigstens den recht selten gewordenen Fuchs wenn man ihn nicht gerade aus dem Bau jagen will wie es Jäger gerne tun. Ein Tierschützer läßt die Tiere in Ruhe, ein Jäger kann nicht.
FEB
15
13:56 Uhr, geschrieben von Wildtierbeauftragter
Biologischer Unsinn
Zuerst einmal heißt es Auerhuhn, nur der Männliche Part heißt Auerhahn und dient gern als Trophäe. Das Füchse eine Gefahr für das Auerhuhn darstellt ist grober Unfug. Vorzugsweise sind Auerhühner Tagaktiv und die Nacht verbringen sie auf Bäumen. Füchse können also auch noch klettern wenn sie vorzugsweise in der Dämmerung auf die Felder gehen um Mäuse zu jagen? Über das Thema Tollwut und Fuchsbandwurm muss man nicht reden, dieses unsinnige Argument hat sich längst widerlegt. Die Fuchsräude ist wirtspezifisch (darum Fuchsräude) und geht wenn überhaupt nur Übergangsweise auf Haustiere. Starke Verbreitung der Räude erfolgt auch durch Mäuse, diese werden aber nicht von Jägern bejagt sondern vorwiegend vom Fuchs. Schwierig wird es für Füchse bei geschwächten Immunsystem, wofür wieder die Jäger durch den ständigen Jagddruck verantwortlich sind. Sie schießen, erschlagen auch gerne Jungfüchse, wie zahlreiche Bilder in diversen Jagdforen belegen. Wird ein Fuchs nur angeschossen, erfolgt selten eine tierschutzrelevante Nachsuche. Ist ja nur Raubzeug. Das sie Füchse in der Dämmerung jagen bestätigt die oben gemachte Aussage das diese vorwiegend ab Dämmerung auf die Felder gehen. Das dabei auch mal ein Hund abgeschossen wird weil ein Blinder unterwegs ist zeigt der neuste Fall bei dem auf einem Friedhof http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article/111/jaeger-erschiesst-hund-auf-dem-friedhof.html Bei der Fuchsjagd geht es um den Spaß (sehr Tierschutzkonform). Bei der Wildschweinbejagung nicht um Schäden sondern um wirtschaftliche Interessen wie aus einem Dokument vom 18.07.2007 des LJV klar hervorgeht. Es ging um chemische Zusätze im Wildfutter. Das Wort Kirrung läßt man aus denn die sind oftmals Chemiecoktails. Zitat:Dies wird aber durch die Wahl des Begriffs „Doping“ suggeriert, was in der Bevölkerung ein Zurückschrecken vor dem Verzehr von Wildfleisch bewirken kann. Die Absatzmöglichkeit der erlegten Wildschweine ist aber Grundvoraussetzung, die Tiere überhaupt zu bejagen. Zitat Ende Der Absatz von Wildfleisch ist also der echte Grund und nicht die immer angeführten obligatorischen Schäden. Warum schreibt nicht ein Bauer der zufälligerweise mal kein Jäger ist einen Presseartikel über seine Wildschäden? Man hört grundsätzlich nur aus der Jägerpresse davon. Rehe zerstören angeblich die Wälder, der Forst veröffentlicht überall Presseartikel wie sehr die Gewinne hochgegangen sind und wie gesund der Wald ist. Wer lügt denn nun? Ich weiß es. Einfach mal nach "Gewinn Forst" googeln. Ist eigentlich Notzeit angeordnet? Überall findet man Fässerweise das Futter... Und das nicht in der Nähe der Einstände sondern in der Nähe der Abschusskanzeln. Denn nur Rehwild darf bei Fütterungen nicht bejagt werden. Wildschweine fressen auber auch gerne Trester, vor allem wenn auch noch Mais darunter ist.
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