Sulz-Fischingen - Als die Träger mit dem Hakenmannboot angefahren wurden, stand Zunftmeister Marcus Kaupp schon mit dem Staubwedel parat. Hexenmeister, Buzimeister und auch der Hakenmannmeister wurden zum Leben erweckt.

Carsten Deuringer hatte sich in der Zeit vor der Fasnet mit den Narren beschäftigt, die auf ihre Befreiung aus dem Ruinengraben warteten und erzählte eine Schauergeschichte. "Ungewöhnliche Geräusche gab es in dieser Nacht aus dem Ruinengraben, und es waren nicht die Handwerker des Fördervereins, es war Wotans wilde Horde die die Narrenväter entführte", berichtete er. Die Träger hätten die Spur aufgenommen und Wotan verfolgt. Erst in der Nacht vor dem Abstauben habe dieser ein Einsehen gehabt, dass Fischingen seine Fasnet brauche.

Das Geschehen verlagerte sich dann in das Zunftheim. Nach der Begrüßung durch Zunftmeister Markus Kaupp wurden die Termine bekannt gegeben und drei neue Hexen getauft.

Die Termine: Am 12. Januar sind alle Narren beim Goißbockball in Nordstetten, am Sonntag, 13. Januar, geht es zum Umzug nach Bergfelden. Der Burgstallball in Mühlheim ist am 19. Januar, am 25. Januar ist in Fischingen der Brauchtumsabend. Es folgt der Kinderball am 26. Januar im Farrenstall, und am 2. Februar geht es zum Umzug nach Schwalldorf.

Am Sonntag 3. Februar ist Umzug in Vöhringen, und die Endphase wird am Schmotzigen, 7. Februar, mit Hexentanz und Narrensprung eingeläutet. Einen Tag danach ist der Zunftball in der Turn- und Festhalle, am Samstag der "Hiatleball" im Farrenstall, und die Showtanzgruppe ist am 9. Februar beim Showtanzabend in Eutingen mit dabei. Die gesamte Zunft beteiligt sich am Fasnetssonntag am Umzug der Narrenzunft Eutingen, am Rosenmontag ist Umzug in Hirschau und am Fasnetsdienstag der Fleggadapp und die Fasnetsverbrennung.

Am 17. Februar nehmen die Fischinger dann noch am Umzug in Büsingen in der Schweiz teil.