Dornhan (te). Der Ausbau der Hohe-Mauer-Straße in Fürnsal geht weiter. In der jüngsten Sitzung des Dornhaner Gemeinderats wurde nun über die Vergabe der Bauarbeiten entschieden. Ferner standen private Bausachen und Bekanntgaben auf der Tagesordnung.

Die Arbeiten in der Hohe-Mauer-Straße waren zuvor öffentlich ausgeschrieben worden. Neben den Straßen- und Tiefbauarbeiten waren die Lieferung und Verlegung der Wasserleitung Teil der Auftragsbeschreibung. Die Arbeiten seien in einen Auftrag zusammengefasst worden, um zeitliche Abstimmungsprobleme zwischen den ausführenden Firmen zu vermeiden, erklärte Rainer Autenrieth vom betreuenden Ingenieurbüro. In der Vergangenheit habe die Stadt hier immer wieder als Vermittler einspringen müssen. Nun solle die ausführende Firma selbst für einen entsprechenden Subunternehmer sorgen. Insgesamt waren sechs Angebote eingegangen. Den Zuschlag erhielt die Firma Stumpp aus Balingen, die die Maßnahmen für 380 000 Euro anbot. Ursprünglich waren dafür 390 000 Euro veranschlagt worden. "Wir liegen da also ziemlich gut", kommentierte Rainer Autenrieth. Ein Anteil von 25 000 Euro wird außerdem von der EnBW übernommen, so dass die Gemeinde letztendlich Kosten von knapp 353 000 Euro aufbringen muss.

Weitere Bausachen gab es für den Gemeinderat im privaten Bereich abzusegnen. Auf dem Kaltenhof soll ein Gebäudekomplex erweitert werden, der Ortschaftsrat hatte bereits zugestimmt, vom Gemeinderat kamen keine Einwände. Gleiches galt für den Abriss eines alten Wohnhauses in der Bettenhauser Bergstraße. Hier soll künftig eine Garage stehen.

Etwas näher wurde ein Befreiungsantrag aus der Dornhaner Silcherstraße betrachtet. Hier soll die Baufläche für den Anbau eines Wintergartens überschritten werden. Aus dem Gremium kamen Bedenken, dass dies Nachahmer auf den Plan rufen könne. Paul Ruthardt schlug vor, solchen Anfragen in Ausnahmefällen und nur bei Erweiterungen von bestehenden Gebäuden zuzustimmen. Dieser Variante wurde vom Rat einstimmig stattgegeben.

Aus nichtöffentlicher Sitzung informierte Bürgermeister Markus Huber, dass der Hermann-Hesse-Weg in Dornhan künftig vollständig in öffentliche Hand übernommen werden soll. Außerdem sollen einige Baugrundstücke an der Fürnsaler Steige veräußert werden.

Aus personellen Gründen wird es 2013 zu Änderungen der Öffnungszeiten der Ortsverwaltungen kommen. "Diese werden wir im neuen Jahr bekanntgeben", erklärte Huber. Weniger erfreulich war auch seine Ankündigung, dass die städtischen Stromkosten, bedingt durch die EnBW-Umlage 2013, um 15 Prozent steigen sollen. Nun soll geprüft werden, wo Stromkosten gesenkt werden können.