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Auch seine Spieler waren unmittelbar nach dem Schlusspfiff auf 180. Kickers-Torwart-Trainer Kai Rabe musste Ali Pala und Mahir Savranlioglu fast schon im Polizeigriff in die Kabine führen. Physiotherapeut Marc Weiss zerrte Philipp Türpitz und Sandro Abruscia vom Feld. Den Rest zum Schutz des Schiedsrichters erledigten andere besonnene Kickers-Verantwortliche und der Ordnungsdienst. Was sie nicht verhindern konnten: Ein von der Haupttribüne aus geworfenes Feuerzeug traf den Schiri an der Lippe.
Die Blauen fahnden nach dem Übeltäter - genauso wie nach einer vernünftigen Aufstellung im Spiel bei 1899 Hoffenheim II am kommenden Samstag (14 Uhr). Drei gesperrte Stammspieler fehlen. Innenverteidiger Simon Köpf ist nach seiner Operation am Sprunggelenk zwar wieder im Training, eine Nominierung für die Anfangsformation kommt aber wohl noch zu früh. Zudem wird weiter nach einem Torwart Ausschau gehalten: Daniel Riemer (zuletzt Preußen Münster) sagte gestern ab. Für alle Fälle wird Defensiv-Routinier Moritz Steinle aus der Oberligaelf, die am kommenden Wochenende spielfrei ist, von Dienstag an mittrainieren. Wie auch immer die Aufstellung aussieht: Schuster setzt auf eine Trotzreaktion. "Wir lassen uns von den Benachteiligungen nicht stoppen und wollen in Hoffenheim drei Punkte holen", sagt der Coach. Dann könnte man von einer äußerst erfolgreichen Frustbewältigung sprechen.
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