Straubenhardt. Die schlechte Versorgung der Straubenhardter Gewerbegebiete Feldrennach, Hube und Dorben mit schnellem Internet beschäftigte Gemeinderat, Unternehmer und Bürger lange. Jetzt geht alles ganz zügig. Ab Mai sollen fast 900 Anschlüsse für die Unternehmen verfügbar sein. Dann wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse eine Geschwindigkeit der Datenübertragung bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Download und bis zu zehn Megabit pro Sekunde im Upload erreicht. Um die Gebiete besser versorgen zu können, wird die Telekom ungefähr 500 Meter zusätzliche Glasfaserleitungen legen. Sechs nähere Kabelverzweiger wurden bereits eingerichtet.

Möglich gemacht haben das der Wirtschaftsbund, Spendenwillige und die "Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung". Der Wirtschaftsbund und die Stiftung haben im Mai einen Kooperationsvertrag mit der Telekom geschlossen. Aber auch wer nicht Kunde bei der Telekom sein will, profitiert. Das Unternehmen wird Leistungskapazitäten an Mitbewerber vermieten. Nach den Gewerbegebieten Feldrennach, Hube und Dorben sollen nach und nach auch Pfinzweiler, Ottenhausen sowie Langenalb mit schnellem Internet versorgt werden. Dazu ist allerdings die Unterstützung aller Gewerbetreibenden und Bürger gefordert. Denn der Ausbau wird über Spendengelder finanziert. "Das ist eine Frage der Solidarität", betont Gerald Kunzmann, Geschäftsführer des Wirtschaftsbundes. Es wäre wünschenswert, wenn auch diejenigen einen Beitrag leisten, die nun bereits schnelles Internet bekommen. Aber nicht nur mit Geld kann der Ausbau unterstützt werden. Der Wirtschaftsbund sucht auch noch engagierte Mitarbeiter, die Spendengelder sammeln und für das Projekt werben.

Spenden- und Mitarbeitsangebote an den Wirtschaftsbund unter Telefon 07082/94 83 75 oder bi-straubenhardt@t-online.de.