Straubenhardt-Feldrennach. Verschwitzt, verschmutzt, erschöpft – aber voller Erlebnisse waren die 14 Straubenhardter Jugendfeuerwehrleute nach dem Ende des letzten Einsatzes ihrer ersten 24-Stunden-Übung.

Zwei Tage waren die Zehn- bis 17-Jährigen wie Berufsfeuerwehrleute ununterbrochen im Einsatz. Im Gerätehaus verbrachten sie die Nacht auf Feldbetten. Insgesamt warteten Fahrten zu sechs verschiedenen Einsätzen auf sie – die Fehlalarme nicht mitgezählt. Von Mülleimerbrand über Suche einer vermissten Person, Katzenrettung vom Baum, Chemikalienspur, Beiseiteräumen eines umgestürzten Baumes bis zum Brand in einem Firmengebäude mit vermissten Personen war fast die ganze Bandbreite der Feuerwehrarbeit gegeben.

Da war höchste Aufmerksamkeit gefragt von der Entgegennahme des Funkspruches bis zur Einteilung der Teams auf die beiden Einsatzfahrzeuge sowie Aktionen vor Ort. Einige Abende hatte das Jugendleiterteam Christopher Gegenheimer, Tobias Fauth, Robin Geisert und Markus Kraft mit der Vorbereitung zugebracht und mit weiteren Helfern die Feuerwehrjugend während der Einsatznacht betreut.

So funktionierte auch der letzte Übungseinsatz wie am Schnürchen. Atemschutzträgerteams drangen ins vernebelte Firmengebäude ein und bargen Verletzte. Andere organisierten die Wasserversorgung am Hydranten und löschten volles Rohr.