Stetten am kalten Markt Junge Durchstarter treten beim Golfclub Sigmaringen an

Schwarzwälder-Bote, 13.06.2012 22:01 Uhr

Sigmaringen (ks). Der Golfclub Sigmaringen richtet vom 15. bis 17. Juni die Baden-Württembergischen Golf-Einzelmeisterschaften aus.

Einstimmen lassen konnten sich die Golf-Fans im Vorfeld beim Golfcup für Pressevertreter und geladene Gäste und bei einer Gesprächsrunde im Clubhaus Albatros, die Rainer Gehring, Geschäftsführer des baden-württembergischen Golfverbandes, moderierte. Eröffnet hat die Talk-Runde Ulrich Strähler, Präsident des Golfclubs Sigmaringen, der unter anderem Marcel Schneider, 14. der Weltrangliste der Amateure (Handicap +5,4), und Sophia Zeeb (+1,8), Mitglied in der Damen-Nationalmannschaft, sowie Otto Leibfritz, den Präsident des baden-württembergischen Golfverbandes, begrüßte.

Leibfritz dankte dem GC Sigmaringen für das Ausrichten der Meisterschaft in dessen 20. Jubiläumsjahr. Außerdem gratulierte er Ulrich Strähler und seinem Team zu einem "hervorragend präparierten Golfplatz".

Nicolai Nolle, Geschäftsführer der Firma Viscan, präsentierte eine Weltneuheit, die erstmals bei den Meisterschaften in Sigmaringen eingesetzt wird: Das System "Driveguard" sei ein weltweit noch kaum bekanntes Sicherheitssystem für den Golfplatz. Bernd Ruoff gab Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit von Golfclubs, bevor die 15-Jährige Sophia Zeeb und der 22-jährige Marcel Schneider Einblick in ihren Tagesablauf gaben und erzählten, wie sie zum Golfsport gekommen seien und was ihre Zukunftspläne sind.

Sophia Zeeb hat – angesteckt von ihren Eltern – schon relativ früh, nämlich mit acht Jahren, das Golffieber gepackt. Schon bald kam sie in den Förderkader Baden-Württemberg. Sie besucht das Wirtemberg-Gymnasium in Untertürkheim, eine Sportförderschule, wo sie die Freiheiten hat, ihren Sport auszuüben. Unter ihren Klassenkameraden sind aber nicht nur Golfer, sondern auch viele jugendliche Mitglieder des VfB Stuttgart und Betreiber anderer Sportarten. Jetzt hat sie den Sprung in die Damen-Nationalmannschaft geschafft.

Marcel Schneiders Eltern hingegen spielten nicht Golf – er hat bei einem Aufenthalt in Zell die weißen Golfbälle umherfliegen sehen und sich gedacht, dass er es auch mal probieren wollte – damals war er gerade zwölf Jahre alt. Der dortige Trainer erkannte sein Talent und sagte ihm, dass er unbedingt dranbleiben solle. So kam Schneider zum Golfclub Schloss Monrepos. Heute ist er 14. der Amateur-Weltrangliste und will im kommenden Jahr den Sprung ins Profilager schaffen. Ein großes Ziel für beide sind die Olympischen Spiele 2016.

 
 
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