
Steinach (gm). Mit dem Narrenbaumstellen auf dem Adlerplatz und der Fasenteröffnungsparty in der Turn- und Festhalle ist am Samstagabend vor viel närrischem Publikum die Steinacher Fasent eingeläutet worden. Ein Böllerschuss aus der Kanone der Narrenpolizei eröffnete den Zuschauern auf dem Adlerplatz, dass Männer der Freiwilligen Feuerwehr, begleitet von der Narrenkapelle, den geschmückten Narrenbaum mit dem Narro im Geäst zu seinem Standort tragen. Mit Hilfe des Autokrans des Welschensteinacher Fuhrunternehmens Vollmer und dem Team der Feuerwehr war der Narrenbaum in kürzester Zeit in sein Loch gehievt. Der folgende Kanonendonner kündete, dass die Tat vollbracht ist und die Narrenkapelle spielte dazu den Steinacher Narrenmarsch.
In seiner Proklamation kündete Narrenvater Günter Schmieder Bürgermeister Frank Edelmann an, dass er am Schmutzigen Donnerstag seine Herrschaft an die Narren verlieren werde. Danach wurde es Zeit, die Fasent zu wecken. Ein Gesurr der Fledermäuse war zu vernehmen, sie kamen aus ihrem Versteck hervor, und die "Steinhansele" gesellten sich dazu. Musik der Narrenkapelle erklang, und voller Freude tanzten Fledermäuse und "Steinhansele" um den Narrenbaum.
Mit dieser Zeremonie war der erste Teil des Abends beendet, und Hästräger und närrisches Volk begaben sich, begleitet von der Narrenkapelle, zur Fasenteröffnungsparty in die Turn- und Festhalle. Ihre närrische Verbundenheit zeigten dort die Steinacher Felsenhexen, die Schwendiger Hexen und die befreundeten Hexen aus Schenkenzell.