Starzach Ex-Gemeinderat soll Strafe zahlen
sb, 05.12.2012 09:56 Uhr
Ex-Gemeinderat Dietmar Gaus wird vorgeworfen, gegen das Verschwiegenheitsgebot verstoßen zu haben. Er soll ein Ordnungsgeld bezahlen.Foto:
Starzach - Neuer Stunk zwischen Gemeinderat und Bürgermeister Thomas Noé in Starzach: Der Ex-Gemeinderat Dietmar Gaus soll 250 Euro Ordnungsgeld zahlen. Diese Nachricht erhielt der Bierlinger von der Gemeindeverwaltung.
Grund: Gaus, der Leserbriefe während des Bürgermeister-Wahlkampfs geschrieben hatte, soll Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen verwendet haben, etwa von der »Kampfabstimmung« um die Beförderung eines Amtsleiters. Er habe damit gegen das Verschwiegenheitsgebot verstoßen.
Gaus hat noch nicht entschieden, ob er dagegen Widerspruch einlegen will. Es sei nicht klar, ob sich »dieser Aufwand« lohne. Gaus erklärt, dass die Informationen aus »Nachsitzungen« stammen. So werden Stammtischrunden der Räte nach den Sitzungen genannt. Er habe »nur die Wahrheit« mitgeteilt.




Dietmar Gausele
Hat er das Busgeld jetzt endlich bezahlt ? wenn nicht ist eine Mahnung unterwegs? Einem hätte man das doppelte bezahlen lassen, wenn er nicht bezahlt.Es kann nicht sein als Bürger von Starzach von Herrn Noe nicht über diese Informationen Informiert zu werden. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde nicht einmal drei Wochen später im Starzachboten etwas über die Sitzung bekannt gegeben. Die Bürger von Starzach haben ein Recht zu erfahren was los ist. Herr Noe es ist nicht Fair gegenüber den Bürgern Informationen zu verheimlichen. D.G. R.K. K.L.
EX Gemeinderat
Gebt euch einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung, sagt der Pfarrer in der Kirche. Haltet euch bitte daran.
Gemeinderat beschließt
Soweit bekannt, hat der Gemeinderat über die Geldstrafe für Gemeinderat Dietmar Gaus einen Beschluss gefasst, den die Gemeindeverwaltung ordnungsgemäss umzusetzen hat. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Gaus soll froh sein, dass die Sache nicht bei der Staatsanwaltschaft gelandet ist, denn aus nicht öffentlichen Sitzungen zu plaudern ist kein Kavaliersdelikt mehr.