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St. Georgen Zur Auerhahnjagd nach Oberkirnach

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Freuen sich auf die Ausstellung zu den Besuchen des Kaisers in der Bergstadt: Hermann Bauknecht (von links), Wolfgang Göbel und der Vorsitzende des Fördervereins Schwarzes Tor, Hubert Urstöger. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Wolfgang Göbel aus Brigach kennt keine Langeweile. Neben seinem prächtigen Garten und seiner Plattensammlung beschäftigt er sich mit vielen Dingen. So präsentierte er erst vor wenigen Monaten eine eindrucksvolle Sammlung präparierter Greifvögel aus dem Schwarzwald.

St. Georgen. Doch bei seiner derzeitigen Ausstellung, die am Sonntag, 17. September, eröffnet wird, hat er sich selbst übertroffen. Rund sechs Monate intensiver Recherche waren nötig, um diese realisieren zu können. Viele Kinder von Zeitzeugen, die selbst bereits im vorgerückten Alter sind, gaben ihm bereitwillig Auskunft.

"Kaiser Wilhelm II war ab 1900 über rund zehn Jahre mehrmals jährlich in St. Georgen. Der Grund dafür war die Jagd. Eine Jagd, die heute undenkbar wäre, weil sie dem Auerhahn galt. Oftmals wurden Strecken mit 30 und mehr dieser prachtvollen Vögel gelegt", berichtet Göbel. Ob im ehemaligen Gasthaus Kreuz in Oberkirnach, wo es sogar ein "Kaiserzimmer" gab oder im Hotel Hirschen, der Kaiser war stets willkommen. Beantworten wird Göbel auch die Frage, warum der Kaiser in St. Georgen beinahe ums Leben gekommen wäre.

Intensiv wird auch beleuchtet, dass der Fürst zu Fürstenberg gerne gesehener Jäger in der Umgebung der Bergstadt war. Dazu, wie auch zu Besuchen des Regenten, gibt es natürlich die eine oder andere Anekdote, unter anderem darüber, weshalb die Familie von Anni Lauble (geborene Lehmann), ein Goldstück aus dieser Zeit besitzt.

"Wir haben uns in diesem Jahr entschlossen, den Tag des offenen Museums auszulassen und dafür ab dem 17. September diese Ausstellung zu präsentieren", erklärte Hubert Urstöger im Gespräch mit unserer Zeitung. Wer den Naturparkmarkt besucht, könne sich zugleich diesen Blick in die Vergangenheit gönnen, ist sich auch Hermann Bauknecht sicher. Damit wolle man zudem den 30. Geburtstag des Fördervereins ein wenig feiern, betonen die beiden Mitglieder des Vereinsvorstands. Von 11 bis 19 Uhr soll das Kleinod in der Stadtmitte an diesem Sonntag geöffnet bleiben.

"Wer die Führung verpasst, kann sie noch vier Wochen lang erleben – allerdings können wir bei normalen Führungen nicht in dieser Ausführlichkeit darauf eingehen, wie es Göbel kann", betonen die Organisatoren. Göbel hat viele Dinge zusammengetragen, unter anderem ist sogar das einstige Wirtschaftsschild des Gasthauses Kreuz zu sehen.

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